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Madrid OpenFederer kommt der blaue Sand spanisch vor

Erstmals wird in Madrid ein ATP-Turnier auf blauem Sand gespielt. Roger Federer muss sich noch daran gewöhnen.

Ganz in Blau trainierte Roger Federer bisher zwei Tage auf dem blauen Sand von Madrid.

Ganz in Blau trainierte Roger Federer bisher zwei Tage auf dem blauen Sand von Madrid.

Für altgediente Tennis-Sandhasen ist der Gang über die ­Anlage in Madrid ungewohnt. Statt rot sind diesmal alle Sandplätze blau, getreu dem neuen Turniermotto «Madrid es azul».

Turnierchef Ion Tiriac erhielt nach mehrjährigen Verhandlungen das Okay von ATP und WTA, den Event – zumindest versuchsweise in diesem Jahr – nicht auf rotem, sondern auf blauem Sand durchzuführen. Der Zampano und andere ­Befürworter des Wechsels machen vor allem geltend, dass man den gelben Ball nun wegen des Kontrastes besser sehen könne, ob als Spieler oder Besucher oder TV-Zuschauer.

Rutschiger Platz und schlechte Lichtverhältnisse

Doch vielen kommt die Neuerung beim Masters-1000-Event spanisch vor, allen voran Rafael Nadal. Der Weltranglisten-Zweite monierte am ­Freitag vor allem die Licht­verhältnisse hinter dem Court und dass die Plätze zu rutschig seien.

Roger Federer hat sich mittlerweile ein wenig an den Court gewöhnen können. Der Baselbieter fällte am Sonntag, nach zwei «blauen Trainingstagen», folgendes Zwischenurteil: «Es ist ein bisschen anders als normaler Sand, vielleicht wegen des Visuellen oder wegen des Gefühls. Es war bis jetzt aber auch kühler und regnerisch, es wird interessant zu sehen, wie es sich bei heissem und schönen Wetter verhält.»

Nach einem Freilos trifft der Schweizer auf den kanadischen Newcomer Milos Raonic (ATP 23) oder auf den argentinischen Routinier David Nalbandian (ATP 49). (si)

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