Aktualisiert 24.10.2018 09:33

Swiss IndoorsFederer mit Ach und Krach eine Runde weiter

Ein Auf und Ab der Gefühle. Der Schweizer gewinnt sein Erstrundenspiel in Basel gegen Filip Krajinovic mit viel Mühe.

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Mit viel Mühe gewinnt Roger Federer sein Erstrundenspiel vor heimischen Publikum. Er setzt sich gegen Filip Krajinovic in drei Sätzen (6:2, 4:6, 6:4) durch.

Mit viel Mühe gewinnt Roger Federer sein Erstrundenspiel vor heimischen Publikum. Er setzt sich gegen Filip Krajinovic in drei Sätzen (6:2, 4:6, 6:4) durch.

Keystone/Georgios Kefalas
Im ersten Satz legt Federer nach kurzen Startschwierigkeiten los wie die Feuerwehr. Nach 30 Minuten holt er ihn sich.

Im ersten Satz legt Federer nach kurzen Startschwierigkeiten los wie die Feuerwehr. Nach 30 Minuten holt er ihn sich.

Keystone/Georgios Kefalas
Und der Start in Satz zwei gelingt auch. Im Eilzugtempo legt Federer auf 3:1 vor, dann folgt aber der Knick.

Und der Start in Satz zwei gelingt auch. Im Eilzugtempo legt Federer auf 3:1 vor, dann folgt aber der Knick.

Keystone/Georgios Kefalas

Roger Federer enttäuschte das Heimpublikum am zweiten Tag der diesjährigen Swiss Indoors nicht. Aber er liess es bangen. Der Baselbieter zog mit einem 6:2, 4:6, 6:4 gegen Filip Krajinovic in die Achtelfinals ein. Dort trifft er am Donnerstag auf den Deutschen Jan-Lennard Struff.

Bei seinem ersten Auftritt in der neuen St. Jakobshalle befand sich Federer auf gutem Weg zum zweiten klaren Sieg im zweiten Duell mit dem 26-jährigen Serben. Doch nachdem er mit sieben Games in Folge auf 6:2, 2:0 davongezogen war, kam es zum Knick. Drei Servicegames hintereinander gab Federer ab, plötzlich agierte er fehlerhaft. Insgesamt beging er sechs Doppelfehler.

Knick im zweiten Satz

Als Federer nach dem verlorenen zweiten Satz für längere Zeit in den Katakomben verschwand, befürchteten die Zuschauer ein körperliches Problem, was Federer aber nicht bestätigte. Sorgenfrei wirkte der 37-Jährige danach nicht, sein Niveau reichte aber, um sich nach 2:09 Stunden durchzusetzen.

Zwar gab Federer an seinem Heimturnier erstmals seit zehn Jahren in der 1. Runde einen Satz ab, zum 17. Mal im 18. Anlauf setzte er sich aber durch. Einzig bei seinem Debüt vor 20 Jahren gegen Andre Agassi musste er die Segel nach dem ersten Auftritt streichen.

Nun wartet Struff

Nächster Gegner nach dem zweiten Sieg im zweiten Duell mit dem 26-jährigen Serben ist Jan-Lennard Struff (ATP 52). Der 28-jährige Deutsche behielt gegen John Millman in zwei Sätzen die Oberhand und verhinderte damit eine Neuauflage des US-Open-Achtelfinals, in welchem Millman gegen Federer in vier Sätzen die Sensation geschafft hatte. Gegen Struff setzte sich Federer bislang dreimal durch, in diesem Jahr am Australian Open und in Wimbledon jeweils in drei Sätzen.

Basel. Swiss Indoors

Einzel, 1. Runde: Roger Federer (SUI/1) s. Filip Krajinovic (SRB) 6:2, 4:6, 6:4. Daniil Medwedew (RUS/7) s. Maximilian Marterer (GER) 6:3, 7:5. Alexei Popyrin (AUS) s. Matthew Ebden (AUS) 7:6 (7:4), 6:4. Andreas Seppi (ITA) s. Taro Daniel (JPN) 6:0, 6:4. Jan-Lennard Struff (GER) s. John Millman (AUS) 7:6 (7:3), 6:2. Peter Gojowczyk (GER) s. Nicolas Jarry (CHI) 1:6, 7:5, 6:3.

Federer im Achtelfinal gegen Struff (am Donnerstag).

Doppel, 1. Runde: Julio Peralta/Horacio Zeballos (CHI/ARG) s. Henri Laaksonen/Luca Margaroli (SUI) 6:7 (4:7), 6:3, 10:5.

(var/sda)

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