ATP in Madrid: Federer mit Ach und Krach weiter

Aktualisiert

ATP in MadridFederer mit Ach und Krach weiter

Roger Federer ringt Feliciano Lopez in 3 Sätzen mit 7:6, 6:7 und 7:6 nieder. Der Schweizer zeigt keine überzeugende Leistung, behält aber das bessere Ende für sich. Jetzt wartet Xavier Malisse.

Roger Federer war über weite Strecken nicht auf der Höhe seiner Aufgabe, behielt aber im entscheidenden Tie-Break den kühleren Kopf.

Roger Federer war über weite Strecken nicht auf der Höhe seiner Aufgabe, behielt aber im entscheidenden Tie-Break den kühleren Kopf.

Der Baselbieter setzte sich ohne zu überzeugen und nach abgewehrtem Matchball gegen den Einheimischen Feliciano Lopez (ATP 39) 7:6 (15:13), 6:7 (1:7), 7:6 (9:7) durch. Im Tiebreak des dritten Satzes lag er 2:5 zurück und profitierte dann davon, dass Lopez einen Smash verschlug. Trotzdem kam der Aussenseiter später noch zu einem Matchball, den Federer aber mit einem Servicewinner sicher abwehrte.

Im ersten Satz war es Federer gewesen, der seine Chancen zunächst nicht genutzt hatte. Erst mit dem neunten Satzball entschied er den Umgang für sich. Vier Satzbälle vergab er beim Stand von 5:4, ehe er seinen Aufschlag abgab und damit Lopez zurück ins Spiel brachte. Im Tiebreak lieferten sich die beiden ein Marathon-Duell. Erst mit dem 28. Punkt entschied der Schweizer die Kurzentscheidung mit 15:13 für sich. Auch Lopez besass vier Möglichkeiten den Satz für sich zu entscheiden.

Federer mit besseren Nerven

Im zweiten Umgang fand Federer den Tritt überhaupt nicht. Es unterliefen ihm viele Fehler und vor allem sein Returnspiel war enttäuschend. Im zehnten Game musste er einen Satzball abwehren; das Tiebreak verlor er dann deutlich. Lopez, der nervös begonnen hatte, steigerte sich im Verlauf des Matches. Er variierte stark, liess immer wieder Stoppbälle und Netzangriffe in sein Spiel einfliessen.

Mitte des dritten Satzes vergab Federer vier Breakchancen. Doch am Ende hatte er die besseren Nerven und war bloss froh, «dass ich durchgekommen bin». Im Achtelfinal trifft Federer nun am Donnerstag auf Xavier Malisse (ATP 49). Gegen den Belgier besitzt der Baselbieter eine 8:1-Siegbilanz. Einzig das erste Duell, 1999 im Davis Cup auf Sand, verlor er. (si)

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