Federer mit Mühe weiter - und beim Papst
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Federer mit Mühe weiter - und beim Papst

Roger Federer hat sich mit Mühe für die Achtelfinals beim Masters-Series-Turnier in Rom qualifiziert. Der Weltranglisten-Erste setzte sich gegen Lokalmatador Potito Starace 6:3, 7:6 (7:2) durch und trifft nun auf Radek Stepanek.

Bis zum 6:3, 4:2 nahm alles den prognostizierten Verlauf, doch dann komplizierte sich das zweite Duell mit dem vom Publikum frenetisch angefeuerten Starace. Der Italiener schaffte zwei Servicedurchbrüche in Folge und servierte bei 5:4 zum Satz, ehe Federer einen dritten Satz doch vermeiden konnte. Im Tiebreak liess Federer auf dem Weg zu seinem 35. Saisonsieg dann nichts mehr anbrennen: Er produzierte sechs Gewinnschläge und verwertete nach 110 Minuten mit einem Backhand-Gewinnschlag den Siegpunkt.

Einen emotionalen Höhepunkt hatten Federer, Freundin Mirka Vavrinec und Coach Tony Roche schon am Vormittag erlebt. Der Baselbieter traf in einer Audienz Papst Benedikt XVI. «Ich konnte mit ihm auch einige Worte auf Deutsch wechseln. Das bedeutet mir enorm viel. Das war ein perfekter Tag», so Federer. (si)

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