Swiss Indoors: Federer müht sich ins Viertelfinale
Aktualisiert

Swiss IndoorsFederer müht sich ins Viertelfinale

Roger Federer überzeugt gegen Thomaz Bellucci nicht, kämpft sich aber in drei Sätzen ins Viertelfinale. Dort wartet ein Unbekannter.

von
fbu

Roger Federer steht im Viertelfinal der Swiss Indoors. Er setzt sich in Basel gegen Thomaz Bellucci (ATP 34) 6:3, 6:7 (6:8), 7:5 durch.

Federer musste bei seinem zweiten Einsatz in diesem Jahr in der St. Jakobshalle hart kämpfen. Nach über zwei Stunden nahm er seinem brasilianischen Gegner den Service zum zweiten Mal ab und sicherte sich den Einzug in die Viertelfinals. Dort trifft er entweder auf den Franzosen Benoit Paire (ATP 46) oder den Polen Lukasz Kubot (ATP 67).

Nur der Start war souverän

Nur der Start verlief für Federer reibungslos. Gleich bei erster Gelegenheit nahm er Belucci, der in der letzten Woche in Moskau erst im Final verloren hatte, den Service ab. Im zweiten Satz bekundete der jeweilige Aufschläger keine grösseren Probleme. Im Tiebreak führte dann Bellucci 6:2, ehe Federer auf 6:6 zurückkam. Doch den fünften Satzball nutzte der 24-Jährige aus São Paulo dann.

Im entscheidenden Umgang stand die Partie auf Messers Schneide. Bellucci punktete immer wieder mit der starken Vorhand, liess dann aber gegen Ende nach. Er kann sich immerhin rühmen, dass er nach Novak Djokovic und Jarkko Nieminen erst der dritte Spieler ist, der Federer in den letzten drei Jahren in Basel einen Satz abnehmen konnte. Für Federer war es bei den Swiss Indoors der 12. Sieg in Folge.

Chiudinelli draussen

Chiudinelli (ATP 149) musste einen Tag nach seinem schönen Sieg gegen Guillermo Garcia-Lopez eine deutliche Niederlage hinnehmen. Der zweite Baselbieter im Feld unterlag dem als Nummer 3 gesetzten Franzosen Richard Gasquet (ATP 13) in 65 Minuten 1:6, 4:6. Gegen den Spieler, den er vor drei Jahren im Viertelfinal von Basel geschlagen hatte, stand er von Beginn weg auf verlorenem Posten. Der erste Satz dauerte nur 18 Minuten und endete mit einem Punktverhältnis von 24:11. Auch danach wurde Chiudinelli klar dominiert. Der 31-Jährige kam zu keiner Breakchance.

Basel. Swiss Indoors (1,935 Mio Euro/Halle). Einzel.

1. Runde: Paul-Henri Mathieu (Fr/WC) s. Henri Laaksonen (Sz/WC) 6:2, 7:5.

Juan Martin del Potro (Arg/2) s. Alejandro Falla (Kol) 6:4, 6:1.

Benoit Paire (Fr) s. Andreas Seppi (It/5) 4:6, 6:2, 6:3.

Marinko Matosevic (Au) s. Florian Mayer (De/7) 6:2, 6:3.

Thomaz Bellucci (Br) s. Go Soeda (Jap) 4:6, 6:4, 6:3.

Achtelfinals:

Roger Federer (Sz/1) s. Thomaz Bellucci (Br) 6:3, 6:7 (6:8), 7:5.

Was war das denn? Ein Halbvolley-Stoppball mit dem Rücken zur Filzkugel? Grigor Dimitrov begeistert in Basel – schade nur, war das Stadion fast leer.

Grigor Dimitrov (Bul) s. Julien Benneteau (Fr) 7:6 (7:5), 6:7 (1:7), 7:6 (7:3).

Programm Donnerstag.

Centre Court.

14.00 Uhr: Lukasz Kubot (Pol/Q) - Benoit Paire.

16.00 Uhr: Nikolaj Dawydenko (Russ) - Paul-Henri Mathieu (Fr/WC).

18.00 Uhr: Brian Baker (USA) - Juan Martin del Potro (Arg/2).

20.00 Uhr: Marinko Matosevic (Au) - Kevin Anderson (SA), gefolgt von einem Doppel.

Court 2.

14.00 Uhr: Michail Juschni (Russ/6) - Matthew Ebden (Au).

16.00 Uhr: Daniel Nestor/Nenad Zimonjic (Ka/Ser/1) - Marco Chiudinelli/Michael Lammer (Sz/WC), gefolgt von zwei Doppeln.

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