Swiss Indoors: Federer-Zwillinge sahen Papis Rekordsieg
Aktualisiert

Swiss IndoorsFederer-Zwillinge sahen Papis Rekordsieg

Roger Federer hat sich beim Heimturnier in Basel definitiv unsterblich gemacht. Zum ersten Mal waren auch seine Zwillinge hautnah dabei.

von
Herbie Egli

Federer musste im Final gegen Novak Djokovic zwar den ersten Satz während dieser Turnierwoche abgeben, am Schluss triumphierte der Lokalmatador aber dennoch. Dreisatz-Sieg gegen den Serben mit 6:4, 3:6 und 6:1. Mit diesem Sieg hat Federer auch in Basel eine Rekordmarke geknackt. Es ist sein vierter Triumph zuhause.

«Es ist immer speziell, in Basel zu gewinnen. Ich habe die ganze Woche super gespielt», sagte Federer nach dem Spiel. Er vergass aber auch seinen Gegner nicht. «Ich gratuliere Novak zur Leistung und man sieht, warum er in der Weltspitze vertreten ist.» Beide wollen nächstes Jahr in Basel auch wieder antreten, haben sie betont.

Federers Finalgegner musste sich nach letztem Jahr der Weltnummer 2 also wieder geschlagen geben. Djokovic nahm die Niederlage kurz nach dem Match beim Sieger-Interview aber mit Humor. Er spielte den Interviewer und fragte Federer, wie er sich fühle. Der Pokal sei schön, er dürfe ihn behalten. Federer machte grinsend mit und hörte nachher den offiziellen Worten von Djokovic zu. «Ich gratuliere Roger zum Sieg. Ein Dank geht auch an das Basler Publikum, das immer fair ist und viel von Tennis versteht», so Djokovic.

Der Auftritt der Federer-Zwillinge

Zum ersten Mal bei einem Turnier hautnah dabei waren auch Charlene Riva und Myla Rose. Rogers Zwillinge sassen in der Federer-Box mit Mami Mirka und Coach Severin Lüthi. Ob sie alles mitbekommen haben, scheint fraglich zu sein. Bei der Siegerehrung drehten sie ihrem Papi teilweise den Rücken zu und interessierten sich für andere Dinge.

Die Zwillinge waren schon gestern anwesend. Aber nur in der Kabine. «Es ist schön, die Zwillinge nach dem Match in die Arme zu schliessen. In den ersten Tagen war in der Spieler-Lounge noch sehr viel los, aber jetzt ist es ein wenig ruhiger geworden, und ich dachte mir, dass es der richtige Moment ist, die beiden mitzunehmen. Auch weil viele unserer Freunde so die Gelegenheit haben, die Kleinen zu sehen. Sie erkennen mich mittlerweile auch schon auf Plakaten oder Fotos. Wenn sie mich im TV sehen, sagen sie meinen Namen», sagt ein stolzer Papa Federer.

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