Aktualisiert 04.02.2020 17:38

«Match in Africa»

Federers Stiftung spendet 15'000 Tablets

Mit seiner Stiftung kämpft Roger Federer seit 16 Jahren für bessere schulische Bildung im südlichen Afrika.

von
sg/tzi
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Roger Federer begeistert Kinder auf der ganzen Welt. Seine Stiftung will die Bildung im südlichen Afrika vorantreiben und verschenkt darum 15'000 Tablets an Lehrpersonen in Malawi, Sambia, Simbabwe, Namibia, Botswana und Südafrika.

Roger Federer begeistert Kinder auf der ganzen Welt. Seine Stiftung will die Bildung im südlichen Afrika vorantreiben und verschenkt darum 15'000 Tablets an Lehrpersonen in Malawi, Sambia, Simbabwe, Namibia, Botswana und Südafrika.

Twitter/Roger Federer Fdn.
Die Stiftung wurde 2003 gegründet, seither besuchte Federer Afrika immer wieder. Hier überreicht er Kindern in Malawi eine Geschenkbox.

Die Stiftung wurde 2003 gegründet, seither besuchte Federer Afrika immer wieder. Hier überreicht er Kindern in Malawi eine Geschenkbox.

epa/Erico Waga
Und 2005 posierte er bereits mit Kindern in Südafrika, der Heimat seiner Mutter.

Und 2005 posierte er bereits mit Kindern in Südafrika, der Heimat seiner Mutter.

epa/reg Caldecott

Am Freitag findet in Kapstadt das «Match in Africa» zwischen Rafael Nadal und Roger Federer statt. Der gesamte Erlös der Partie geht an die Roger Federer Foundation. Seit 2003 sammelt der Tennisstar mit Hilfe seiner Stiftung Geld für die Bildung von Kindern im Süden Afrikas. Rund 1,5 Millionen Kinder konnten seither von der Unterstützung profitieren.

Heute steht für Federer bereits ein wichtiger Termin auf dem Programm: Er trifft Namibias Präsident Hage Geingob. Im Staat im Südwesten Afrikas verfolgt die Stiftung seit zwei Jahren eine neue Strategie. In Namibia ist der Kindergarten nicht obligatorisch – das erschwert vielen Kindern den Einstieg in die Schulzeit. Daher liegt der Fokus neu auf der Vorschulbildung, um die Kinder auf die Schulzeit vorzubereiten. Die Lehrpersonen auf Vorschulstufe spielen dabei eine zentrale Rolle. Nun sollen bis zu 15 000 Tablets an sie verteilt werden. Auf den Tablets befinden sich Apps und Lernvideos zur Ausbildung der Lehrpersonen. Diese müssen sich nicht zu Workshops treffen, sondern können sich individuell weiterbilden. Falls das Projekt den gewünschten Erfolg bringt, soll es auf die Staaten Botswana, Malawi, Sambia, Zimbabwe und Südafrika ausgeweitet werden.

Zum Süden Afrikas hat der 20-fache Grand-Slam-Sieger aus der Schweiz einen besonderen Bezug: Mutter Lynette ist in Südafrika geboren. Dort lernte sie auch Vater Robert kennen, bevor das Paar in die Schweiz zog. Mit dem jungen Roger machten sie später öfter Ferien in Südafrika.

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