Kampfsport: Fedor verliert, Lesnar gewinnt, Arslan kollabiert
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KampfsportFedor verliert, Lesnar gewinnt, Arslan kollabiert

Während die gesamte Sportwelt nach Südafrika blickt, gingen mehrere schwere Erdbeben durch die Kampfsportszene: Fedor verlor einen Kampf, Brock Lesnar meldete sich eindrücklich zurück und ein Boxer kollabierte im Ring.

von
tog

(Video: YouTube)

Seit über 10 Jahren, seit dem Duell gegen Tsuyoshi Kosaka (der Ringrichter stoppte den Kampf nach einem tiefen Cut), seit beinahe 30 Fights, verlor Fedor Emelianenko wieder einmal ein Gefecht. Das Kunststück, den von vielen Experten als weltweit besten MMA-Kämpfer eingeschätzten Russen zu besiegen, gelang dem Brasilianer Fabricio Werdum bereits nach 1:09 Minuten in der ersten Runde durch einen Triangle Choke. Schon bei seinem letzten Sieg gegen Brett Rogers überzeugte Fedor nicht auf ganzer Linie. Wie er sich unvorsichtig auf den am Boden liegenden Werdum stürzte und sich damit ans Messer lieferte, wurde in Foren verschiedentlich gar als «dumm» bezeichnet.

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Boxer kollabiert

Im Kampf um das Recht zu einem WM-Fight zwischen dem Deutschen Firat Arslan und dem Franzosen Steve Herelius brach Arslan in der 11. Runde ein. Völlig entkräftet torkelte er in die Ringecke. Sein Kreislauf machte nicht mehr mit – zu sehr hatte er sich in den Runden zuvor ausgepumpt. Trainer Michael Timm warf sofort das Handtuch.

Nachdem es nicht gelang, den Cruisergewichtler in der Ringecke aufzupäppeln, führte man ihm auf dem Weg ins Krankenhaus vier Liter mineralische Flüssigkeit intervenös zu und war bereits vor Erreichen des Krankenhauses wieder voll bei Sinnen. Die Nacht verbrachte Arslan auf der Bettenstation, verliess das Spital aber schon am nächsten Morgen wieder.

Arslan kollabiert

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