Masters in London: Fehlstart für Wawrinka in London
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Masters in LondonFehlstart für Wawrinka in London

Der 31-jährige Romand verliert am Masters in London gegen den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 3:6.

von
NXP
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Samstag, 19. November 2016Machtdemonstration: Novak Djokovic fertigt Kei Nishikori 6:1, 6:1 ab und macht den Traumfinal gegen Andy Murray perfekt.

Samstag, 19. November 2016Machtdemonstration: Novak Djokovic fertigt Kei Nishikori 6:1, 6:1 ab und macht den Traumfinal gegen Andy Murray perfekt.

epa/Will Oliver
Der Lokalmatador steht nach dem längsten Spiel bei den ATP-Finals im Endspiel. Murray schlägt den Kanadier Milos Raonic nach zwei Stunden und 38 Minuten 5:7, 7:6, 7:6.

Der Lokalmatador steht nach dem längsten Spiel bei den ATP-Finals im Endspiel. Murray schlägt den Kanadier Milos Raonic nach zwei Stunden und 38 Minuten 5:7, 7:6, 7:6.

/Julian Finney
Freitag, 18. November 2016Marin Cilic aus Kroatien gewinnt zwar gegen Kei Nishikori 3:6, 6:2, 6:3, ist aber trotzdem ausgeschieden und muss den Halbfinalplatz dem Japaner überlassen.

Freitag, 18. November 2016Marin Cilic aus Kroatien gewinnt zwar gegen Kei Nishikori 3:6, 6:2, 6:3, ist aber trotzdem ausgeschieden und muss den Halbfinalplatz dem Japaner überlassen.

/Justin Setterfield

Stan Wawrinka steht am Masters in London bereits mit dem Rücken zur Wand. Der 31-jährige Romand verliert gegen den Japaner Kei Nishikori mit 2:6, 3:6. Will Wawrinka noch weiterkommen, muss er die verbleibenden Gruppenspiele gegen den Kroaten Marin Cilic und den Schotten Andy Murray gewinnen. Die Partie gegen Kei Nishikori dauerte bloss 68 Minuten.

Und Wawrinka blieb am Ende nur der grosse Frust. Auf das am Saison-Finale obligatorische Platz-Interview verzichtete er. Der Schweizer mochte seine himmeltraurige Leistung nicht auch noch kommentieren. In seinem allerersten Aufschlagspiel zu Beginn der Partie wehrte Wawrinka noch zwei Breakmöglichkeiten des Japaners ab, ansonsten hätte er den ersten Satz noch deutlicher verloren.

Kurzes Aufbäumen

Nur zu Beginn des zweiten Satzes gab sich Wawrinka kurz kämpferischer. Das Aufbäumen erwies sich indessen nur als kurzes Strohfeuer. Kei Nishikori brachte zum 2:2-Ausgleich sein einziges umkämpftes Aufschlagspiel durch. Im darauffolgenden Service-Game von Wawrinka ging beim Schweizer die Konzentration nach einer 40:15-Führung gleich wieder verloren. Mit drei haarsträubenden Fehlern ermöglichte er seinem Gegner die Breakchance zum 3:2, die Nishikori mit einem perfekten, wenn auch glückhaften Return packte.

Am US Open hatte Wawrinka in den Halbfinals gegen Nishikori nach einem 4:6, 1:4-Rückstand noch gewonnen. Diesmal stand eine Wende nie mehr zur Diskussion. Nishikori sicherte sich mit einer soliden Leistung den Sieg; Wawrinka resignierte schon vor dem Matchball.

In der Pflicht

Bei seinen ersten drei Teilnahmen an den ATP World Tour Finals hatte Stan Wawrinka stets die Halbfinals erreicht. Nun benötigt er gegen den Swiss-Indoors-Sieger Marin Cilic und den Weltranglistenersten Andy Murray Siege, um seine Chancen zu wahren. Das zweite Spiel bestreitet Stan Wawrinka am Mittwoch vorerst gegen den Verlierer der Partie Murray – Cilic vom Montagabend.

Nach 29 Minuten hatte der Japaner Satz 1 bereits im Sack.

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