Autokrise: Feintool baut 100 Stellen ab
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AutokriseFeintool baut 100 Stellen ab

Die Technologiegruppe Feintool schliesst die Mühlemann AG im solothurnischen Biberist in Folge der Krise in der Automobilindustrie ganz. In einem ersten Schritt werden rund 100 der insgesamt 200 Stellen abgebaut.

Die Reduktion soll über natürliche Abgänge, vorzeitige Pensionierungen und durch Kündigungen erfolgen, wie Feintool am Dienstag mitteilte. Die Geschäftsleitung hat ein Konsultationsverfahren eröffnet. Zusammen mit der Personalvertretung wird ein Sozialplan erarbeitet, um die Konsequenzen für die betroffenen Mitarbeitenden zu vermindern. Für die Lehrlinge, wird eine Lösung gesucht, damit sie ihre Ausbildung beenden können. Im vergangenen Dezember war zunächst die Kurzarbeit eingeführt worden.

In Folge der Restrukturierungen wird auch die Gruppenleitung von Feintool gestrafft. Der Verwaltungsrat hat seinen im Januar gewählten Präsidenten Alexander von Witzleben per Mittwoch, 1. April, zum Delegierten ernannt. Er übernimmt das Amt als Feintool-Chef interimistisch. Der bisherige Chef Joachim Kaufmann wird dem Unternehmen noch bis zum kommenden 30. Juni aktiv zur Verfügung stehen. (dapd)

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