Feintool-Gruppe wieder mit Gewinn

Aktualisiert

Feintool-Gruppe wieder mit Gewinn

Die im Anlagenbau und Komponentengeschäft tätige Feintool-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2003/04 (per Ende September) wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 1,6 Mio. Fr. nach einem Verlust von 0,7 Mio. Fr. im Vorjahr.

Vor Zinsen und Steuern resultierte ein Betriebsgewinn (Ebit) in Höhe von 14,8 (Vorjahr: 8,0) Mio. Franken, wie das Lysser Unternehmen am Dienstag bekannt gab. Der konsolidierte Umsatz belief sich auf 452,2 (408,9) Mio. Franken.

Der frei verfügbare Cash Flow stieg von 3 Mio. auf nunmehr 22,5 Mio. Franken. Die Steigerung sei aufgrund der stabileren globalen Wirtschaftslage zustande gekommen, heisst es in der Mitteilung. Die internen Struktur- und Effizienzverbesserungen zeigten ebenfalls Wirkung.

Alle Segemente erfolgreich

Nach zwei Jahren mit rückläufigen Ergebnissen seien alle drei Geschäftssegmente wieder gewachsen. Im traditionellen und grössten Bereich Feinschneiden und Umformen erhöhte sich der Umsatz um 8,9 Prozent auf 268,0 Mio. Franken. Der Ebit betrug wie im Vorjahr 14,4 Mio. Franken, wobei eine Rückstellung von 3,8 Mio. Fr. aufgelöst wurde.

Das Segment Automation steigerte den Umsatz um 11,5 Prozent auf 109,4 Mio. Franken, der Ebit lag mit 0,4 (Vorjahr: -1,8) Mio. Fr. wieder in die schwarzen Zahlen. Im kleinsten Segment Kunststoff-und Metallkomponenten erwirtschaftete Feintool einen Umsatz von 77,3 (66,5) Mio. Fr. und einen Ebit von 3,4 (0,3) Mio. Franken.

Das Eigenkapital erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr von 108,7 Mio. Fr. auf 117,5 Mio. Franken. Damit steigerte sich die Eigenkapitalquote um 2,7 Prozent auf 29,1 Prozent, wie es weiter hiess. Der Personalbestand blieb mit rund 1870 Personen gegenüber dem Vorjahr stabil.

Gute Aussichten

Der Verwaltungsrat schlägt die Zahlung einer Dividende von 4 Fr. pro Namenaktie im Nominalwert von 50 Fr. vor. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich die Feintool zuversichtlich. «Wir erwarten ein leichtes Umsatzwachstum und ein verbessertes Ergebnis», wird Feintool-Chef Reto Hartmann in den Unterlagen zur Medienkonferenz zitiert.

Das Unternehmen sei mit einem deutlich höheren Auftragseingang und -bestand ins neue Jahr gestartet. Risiken im neuen Geschäftsjahr seien höhere Rohstoffpreise, Währungsschwankungen, die Konkurrenz aus Billiglohnländern sowie Preisdruck, hiess es in den Unterlagen weiter. (sda)

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