Felssturz im Wallis: Ein Mann starb
Aktualisiert

Felssturz im Wallis: Ein Mann starb

Beim Felssturz im Wallis kam ein junger Mann ums Leben. Weitere Personen wurden nicht verschüttet.

Beim Todesopfer handelt es sich um einen

18-jährigen Mann aus Basel. Er war am Samstagmorgen in seinem Auto auf der Strasse zum Grossen St. Bernhard verschüttet worden. Rund 600 Kubikmeter Fels hatten sich gelöst und das Dach einer Galerie durchschlagen. Da kurz vor dem Felssturz mehrere Autos die Strecke passierten, befürchtete die Polizei, dass noch weitere Menschen in ihren Fahrzeugen verschüttet worden waren. Diese Befürchtungen haben sich nicht bewahrheitet.

Die Aufräumarbeiten und die Reparatur des Strassenabschnitts dürften mehrere Monate dauern. Die Behörden schliessen nicht aus, dass noch Sicherheitssprengungen vorgenommen werden müssen, bevor die Räumungsarbeiten überhaupt beginnen können.

Laut Geologen hat möglicherweise gefrierendes Wasser den Felssturz verursacht: In den Felsritzen löst das Eis grossen Druck auf die Gesteinsmassen aus.

(AP/SDA)

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