Räumungsarbeiten unmöglich: Felssturz verschüttet Kantonsstrasse bei Andeer

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Räumungsarbeiten unmöglichFelssturz verschüttet Kantonsstrasse bei Andeer

An der H13 im Kanton Graubünden hat sich am Sonntagmorgen ein Felssturz ereignet. Aus Sicherheitsgründen ist eine Räumung noch nicht möglich.

von
oli
Zum Felssturz kam es bei Bärenburg: Die Strasse kann bis auf Weiteres nicht geräumt werden. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Zum Felssturz kam es bei Bärenburg: Die Strasse kann bis auf Weiteres nicht geräumt werden. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Am Sonntagmorgen um 04.40 Uhr erhielt die Kantonspolizei die Meldung wonach auf der Strasse H13 auf der Höhe des Bärenburgsees ein Felssturz die Strasse verschüttet habe. Personen oder Tiere seien nicht betroffen.

Die Räumungsarbeiten können zurzeit aus Sicherheitsgründen nicht in Angriff genommen werden. «Es droht weiteres Material herunterzukommen», sagt Moritz Caderas, Mediensprecher der Kantonspolizei Graubünden auf Anfrage von 20 Minuten. Daher könne man keine Leute zum Felssturz schicken.

Geologen beurteilen Lage

50 Qubikmeter Fels sind auf die Strasse gestürzt. Geologen untersuchen die Abbruchstelle bis am Montag. Danach werde eine Lagebeurteilung vorgenommen, wie Caderas sagt. Das kantonale Tiefbauamt will am Montagmittag darüber informieren, wie lange die Sperrung voraussichtlich dauern wird.

Die Kantonsstrasse ist zwischen Andeer und Sufers bis dahin für jeglichen Verkehr gesperrt. Für den Verkehr ins Avers ist eine Umleitung über die Werkausfahrt signalisiert.

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