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Feng-Shui auf vier Rädern – Chrysler auf neuen Wegen

Bühne frei für die skurrilen Konzeptfahrzeuge an der Tokyo Motor Show Ende Oktober: Chrysler reist mit einem Feng-Shui-Wägelchen nach Japan.

«Ein Innenraum mit dem beruhigenden und komfortablen Gefühl eines Wohnzimmers, der von einer eleganten Hülle umgeben ist», so beschreibt der Schweizer Presseverantwortliche Emanuel Steinbeck den Microcar von Chrysler, den Akino.

Das Avantgarde-Wägelchen überrascht mit neuen Lösungen: So ist der Beifahrersitz drehbar und wie der Fahrersitz als Sessel ausgeführt, während die Passagiere im Fond auf einem Sofa mit Überwurfdecken und Couch-Kissen Platz nehmen dürfen. Der Fussboden ist aus Bambus, das Licht kann gedimmt werden – logisch, hier war eine Frau am Werk.

Die japanische Designerin Akino Tsuchiya, die im kalifornischen Chrysler-Designstudio arbeitet, hat den Mini entworfen. Und sie ist überzeugt: «Diese Sitzanordnung und die verwendeten Stoffe machen den Innenraum zur Oase für eine sichere, komfortable und soziale Umgebung. Der Akino verspricht Reise-Erfahrungen auf vollkommen neuem Niveau.»

Doch dazu fehlt Chrysler (noch) der Mut – eine Serienproduktion ist nicht geplant.

Dieter Liechti/Textlab

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