Aktualisiert 24.06.2004 14:27

Ferienbeginn: Staus vorprogrammiert

Auf der Nord-Süd-Achse ist am Wochenende mit zahlreichen Staus und Verkehrsbehinderungen zu rechnen: In sechs Kantonen und sechs deutschen Bundesländern beginnen am Samstag die Sommerferien.

Mit dem Sommerferienanfang wird sich das Verkehrsaufkommen auf den Schweizer Strassen bis Mitte September markant erhöhen - insbesondere an den Wochenenden. Besonders betroffen sei die Nord-Süd-Achse, wo wie jedes Jahr massive Staus zu erwarten seien, hiess es bei Viasuisse.

Nochmals verschärfen wird sich die Lage, wenn in der ersten Juliwoche in den meisten übrigen Kantonen die Sommerferien beginnen. Lediglich in den Kantonen Solothurn und Zürich müssen die Schülerinnen und Schüler bis zum 10. Juli warten.

Die Tessiner Schülerinnen und Schüler befinden sich bereits seit einer Woche in den Ferien. Sie haben während zehn Wochen vom 19. Juni bis 1. September frei - so viel wie nirgends sonst in der Schweiz. Dagegen dauern die Oster- und Herbstferien im Tessin dieses Jahr nur je eine Woche.

Zweite Julihälfte besonders kritisch

Besonders hoch wird das Verkehrsaufkommen zwischen Mitte Juli und Anfang August sein, wenn sich Ferienreisende und Rückkehrer kreuzen werden. Laut dem Touring Club Schweiz sind inbesondere die Wochenenden vom 24. und 25. Juli sowie vom 30. und 31. Juli kritisch.

Im Ferienreiseverkehr rechnet Viasuisse am 26. Juni, 2./3. Juli, 9./10. Juli, 16./17. Juli, 23./24. Juli und 30./31. Juli mit den grössten Verkehrsbehinderungen. Im Rückreiseverkehr sei vor allem an den Wochenenden zwischen dem 10. Juli und 11. September mit Staus zu rechnen.

Neben dem Gotthard ist auch am San Bernardino und im Gliontunnel zwischen dem Waadtland und dem Wallis mit Staus zu rechnen. Betroffen sind ferner die Grenzübergänge in Basel und Chiasso.

(sda)

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