Ferienjobs sind Mangelware
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Ferienjobs sind Mangelware

Sommerzeit ist Ferienjobzeit. Sucht man aber ausgeschriebene Stellen in der Ostschweiz, ist das Angebot rar.

Viele Firmen inserieren ihre Temporär-Stellen erst gar nicht, sondern geben sie unter der Hand weg. Dies bestätigt man auch von Seiten des Kantons. Es sei einfacher, jedes Jahr dieselben Aushilfen einzustellen, und Anfragen kämen jeweils mehr als genug. Um an einen Job zu kommen, empfiehlt es sich also, jede Beziehung zu nutzen und sich gut umzuhören. Es lohnt sich auch, direkt bei Firmen anzufragen. Für alle ohne Beziehungen oder Glück hängt im «Tipp» des Jugendsekretariats eine Liste mit Ferienjobangeboten.

Hast du einen Ferienjob?

Samuel Hug (19), Arbon

Nein, ich bin auf keinen Ferienjob angewiesen. Früher hatte ich einmal einen, den habe ich von einem Freund übernommen. Für viele Firmen lohnt es sich nicht, die Jobs auszuschreiben. Man sollte direkt anfragen.

Marisa Wunderlin (20), St. Gallen

Ich habe mich auf ungefähr sechs Stellen beworben und warte noch auf Antwort. Die Ausschreibungen für die Jobs habe ich im Internet gefunden oder Hinweise von meinen Kollegen und Verwandten erhalten.

Nadja Pfiffner (17), Schmerikon

Im Moment suche ich keinen. Wenn ich in den Ferien arbeiten möchte, würde ich mich bei meinen Eltern oder Verwandten erkundigen. Ich denke, es ist wichtig, sich möglichst früh um einen Job zu kümmern.

Anita Rohner (17), Hinterforst

Seit zweieinhalb Jahren habe ich einen Ferienjob in der Metallbaubranche. Ich bekam ihn über einen Bekannten meines Vaters. Die Arbeit gefällt mir gut, noch lieber würde ich etwas mit Kindern machen.

Jonas Schwarz (20), Berg (SG)

Ich habe noch keinen. Sucht man aber ernsthaft nach einem Ferienjob, dann findet man einen. Bei so einem kurzen Einsatz ist der Arbeitsbereich nicht so wichtig. Im Vordergrund steht vielmehr das Geldverdienen.

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