Wintertourismus – Ferienorte diskutieren Gratistests für Gäste
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WintertourismusFerienorte diskutieren Gratistests für Gäste

Viele alpine Destinationen eröffnen eigene Testzentren. Ungeimpfte sollen kommen und Geld ausgeben können.

Lokale Testzentren sollen ungeimpfte Gäste anziehen: Von Grindelwald zum Eigergletscher. (Archivbild)

Lokale Testzentren sollen ungeimpfte Gäste anziehen: Von Grindelwald zum Eigergletscher. (Archivbild)

20min/Simon Glauser

Darum gehts

  • Einige alpine Tourismusorte haben diskutiert, ob sie ihren Gästen Gratis-Corona-Tests anbieten sollen.

  • Um die Strategie des Bundesrates jedoch nicht zu untergraben, verzichten sie darauf.

  • Dafür bieten viele Ferienorte lokale Testzentren an.

Gstaad, Grindelwald, Crans-Montana, St. Moritz, Arosa – reihum eröffnen die alpinen Tourismusorte lokale Testzentren. Die Absicht ist klar: Etwa 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung haben sich noch nicht impfen lassen. Das sind Millionen potenzieller Gäste aus dem Inland, auf die der hiesige Tourismus angewiesen ist. Und die sollen in den Ferien kräftig Geld ausgeben, etwa in Restaurants, Bahnen und Casinos. Das geht nur mit Testen.

Bleibt die Frage, ob die Ferienorte zusätzliche Anreize schaffen wollen, indem sie die Testkosten für ihre Gäste vollständig oder teilweise übernehmen. Dem Vernehmen nach sei es unter Hoteliers in Gstaad diskutiert worden, die Testkosten zu subventionieren, schreibt die «Hotelrevue». Doch Marie-Line Michel von Gstaad Marketing winkt ab: «Die Übernahme von Testkosten ist nicht vorgesehen.»

In diesem Punkt zeigten sich die Destinationen zurückhaltend, berichtet die «Hotelrevue». Wie bei Touristikern zu erfahren ist, hat dies einen Grund: Die Branche wolle die Impfstrategie des Bundesrats nicht untergraben, schreibt der «Tages-Anzeiger». Auch ohne Subventionierung der Tests ist die Nachfrage beträchtlich, wie mehrere Ferienorte bestätigen.

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Hier findest du Hilfe:

BAG-Infoline Coronavirus, Tel. 058 463 00 00

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(chk)

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