Aktualisiert 20.06.2008 15:37

TierquälereiFerkel bei Coop werden bald betäubt kastriert

Coop will dem Leiden der Ferkel durch Kastration ohne Betäubung ein Ende setzen. Der zweitgrösste Detailhändler der Schweiz strebt mittelfristig die Ebermast an, welche ohne Kastration auskommt.

Damit aber auch kurzfristig keine Konsumenten durch den Ebergeruch vergrault werden, der bei nicht kastrierten Schweinen im Fleisch entsteht, erlaubt Coop die Kastration weiter, allerdings nur mit Gasnarkose. Zudem will Coop die Impfmethode zulassen. Durch diese wird verhindert, dass sich in den Schweinehoden die für den Geruch verantwortlichen Substanzen bilden. Die beiden vom Tierschutz gutgeheissenen Methoden Narkose und Impfung will Coop beim seinem tierfreundlichen Label Coop Naturaplan ab sofort in der Fleischproduktion einführen. (dapd)

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