Fernandez: «Können uns vor Bestellungen kaum retten»
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Fernandez: «Können uns vor Bestellungen kaum retten»

In einem kleinen Familienbetrieb werden täglich bis zu 300 WM-Trikots bedruckt. Die Nachfrage ist so gross, dass fast Tag und Nacht gekrampft werden muss.

Der 23-jährige Jimmy Fernandez steht inmitten unzähliger Stapel Trikots in seinem Fussballshop in Rorschach und bedruckt mit seinem Vater und drei Aushilfen ein Trikot nach dem anderen mit Nummern und Namen. Als einzige Firma der Schweiz produzieren sie Trikot-Nummern der Spieler aller WM-Mannschaften und drucken diese auch.

So beliefert der Shop etwa Ochsner-Sport, Athleticum oder Sport XX. «Wir können uns vor Bestellungen kaum retten – alle wollen ein WM-Trikot von ihrem Lieblingsspieler», so Fernandez. Täglich werden bis zu 300 Nummern produziert und Trikots bedruckt – insgesamt bereits über 4000. Ein Rückgang ist frühestens gegen Ende der WM in Sicht. «Wir arbeiten jeden Tag bis spätabends und zusätzlich an den Wochenenden und Feiertagen», sagt der Fussballshop-Besitzer.

Rund 70 Prozent aller bestellten Nummern sind für Trikots der Schweizer Nati. «Tranquillo Barnetta ist unser absoluter Verkaufsschlager, dicht gefolgt von Ronaldinho», sagt Fernandez. Neben den WM-Trikot-Nummern werden im Fussballshop auch für Spieler von Juve, Barcelona oder St. Gallen Nummern produziert.

(mac)

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