Doumbia bangt, Frei wartet: Fernduell ohne Torjäger
Aktualisiert

Doumbia bangt, Frei wartetFernduell ohne Torjäger

Das Fernduell zwischen YB und Basel um den Titel geht in die Schlussphase. Beiden Teams dürften am Mittwoch die Torgaranten fehlen.

von
Peter Berger
Erst heute wird entschieden, ob Seydou Doumbia wegen Adduktorenproblemen auf die Tribüne muss.

Erst heute wird entschieden, ob Seydou Doumbia wegen Adduktorenproblemen auf die Tribüne muss.

Seydou Doumbia ist die YB-Lebensversicherung. 29 Tore hat er erzielt. Dennoch wirkt der Ivorer nachdenklich. Adduktorenprobleme plagen ihn. «Die Verletzung ist nicht gut für mich und YB.» Der Goalgetter ist hin- und hergerissen. Er möchte schon heute gegen St. Gallen wieder spielen und dazu beitragen, dass YB diese Saison «etwas Historisches erreicht». Aber Doumbia weiss auch: «Eigentlich ist es besser zu warten, bis die Verletzung vollständig ausgeheilt ist. Schliesslich kommen nachher noch zwei Spiele.»

Der Afrikaner denkt immer häufiger daran, dass seine Zeit bei YB in zwei Wochen vorbei ist. Danach möchte er an die WM. Er gehört zum erweiterten Kader von Nationalcoach Sven-Göran Eriksson, der mit der Elfenbeinküste die WM-Vorbereitung in Frankreich und Sion absolvieren wird. Anschliessend folgt für Doumbia der Wechsel nach Moskau. «Ich war noch immer nicht dort. Aber ich habe mit dem japanischen ZSKA-Spieler Keisuke Honda gesprochen. Er hat mir vom Leben und der Sprache dort erzählt.» Doumbia spricht nach seinen zwei Jahren in Asien Japanisch, aber noch kein Russisch. Doch das kümmert ihn derzeit nicht allzu stark. «Jetzt zählt nur YB.»

Während Doumbias Einsatz fraglich ist, muss Verfolger Basel heute in Aarau sicher noch auf Alex Frei verzichten. «Er muss richtig in die Zweikämpfe gehen können, sonst bringt es ihm und der Mannschaft nichts», erklärte Thorsten Fink. Der Trainer liess offen, ob der torgefährliche Stürmer am Sonntag im Cupfinal zum Comeback kommt. Dem FCB fehlt heute zudem der am Knie verletzte Abwehrchef David Abraham.

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