Fernseher flog durch die Luft
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Fernseher flog durch die Luft

Glimpfliches Ende einer Unglückskreuzfahrt: Nach einem Sturm mit Zehn-Meter-Wellen ist die Grand Voyager mit mehr als 700 Personen an Bord in Cagliari auf Sardinien eingetroffen.

Wie die italienischen Behörden gestern mitteilten, wurden Teile des Schiffsinneren völlig verwüstet. Ärzte hätten fünf Leichtverletzte versorgt, etwa 20 Menschen hätten beim schweren Unwetter am Montag Prellungen erlitten.

«Der Seegang war furchtbar. An Bord flogen alle möglichen Dinge herum: Tische, Stühle und Liegen. Viele Passagiere holten sich blaue Flecken, einige erlitten sogar Knochenbrüche», berichtete ein geschockter Passagier.

Andere Reisende erzählten, das Schiff sei mit solcher Wucht auf die Wellen geprallt, dass zahlreiche Gegenstände aus ihren Verankerungen gerissen wurden. «In meiner Kabine flog der Fernseher durch die Luft und zerschellte in 1000 Stücke», sagte ein älterer Spanier.

Das Kreuzfahrtschiff war am Montag auf dem Weg von Tunis nach Barcelona von einer riesigen Welle getroffen worden

(20 Minuten berichtete). Der Brecher zerstörte auf der Brücke Glasscheiben, zudem wurde das Stromnetz beschädigt. Dennoch konnte das Schiff später aus eigener Kraft nach Cagliari fahren.

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