Aktualisiert 19.06.2015 14:13

Luege, lose, laufeFerrari-Boss fast überfahren

Eigentlich weiss es jedes Kind: Luege, lose, laufe. Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene erhielt die Regel am GP Österreich vor Augen geführt.

von
sco

Der Beinahe-Crash zwischen Maurizio Arrivabene und Felipe Massa. <i>(Quelle: YouTube/<a href="https://www.youtube.com/watch?v=8gBeb35wncQ" target="_blank">F1 Pit Lane Reporter</a>)</i>

Es läuft das freie Training auf dem Red Bull Ring in Spielberg in der Steiermark am Freitagmorgen. Der Formel-1-Teamchef der Scuderia Ferrari hat am Kommandostand genug gesehen. Kimi Räikkönen liegt auf dem diese Saison bestmöglichen Platz – auf Rang 3 unmittelbar hinter den beiden Silberpfeilen von Nico Rosberg und Lewis Hamilton. Sebastian Vettel muss seinen Wagen nach 22 Minuten wegen eines Getriebedefekts abstellen.

Maurizio Arrivabene legt seine Kopfhörer ab, steht auf und will die Boxengasse überqueren – und wäre beinahe nie auf der anderen Seite angekommen.

Wen er dabei übersieht, ist Felipe Massa. Der Williams-Pilot fährt in diesem Moment von seiner Box los.

Eine Schrecksekunde für beide, Arrivabene bleibt wie paralysiert stehen, Massa legt eine Vollbremsung hin. Nach dem Training geht der Brasilianer zur Ferrari-Box und entschuldigt sich bei Arrivabene. Der Ferrari-Chef und der ehemalige Ferrari-Pilot sind zum Scherzen aufgelegt.

Da ist auch das Internet, das Maurizio Arrivabene schon mit Schauspieler Chris Pratt vergleicht. Die Ähnlichkeit in der Körperhaltung jedenfalls ist frappant.

Und vielleicht ist der Beinahe-Unfall halt doch ein Indiz dafür, dass die mit Turbo-Motoren angetriebenen Formel-1-Wagen zu leise sind.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.