Auf A13 in Flammen aufgegangen: «Ich erhielt den Anruf, dass mein Ferrari brennt»
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Auf A13 in Flammen aufgegangen«Ich erhielt den Anruf, dass mein Ferrari brennt»

Am Samstagvormittag brannte ein Ferrari auf der A13 bei Sevelen SG. 20 Minuten sprach mit dem Fahrer – und dem Besitzer des Wagens.

von
Monira Djurdjevic
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Mehrere News-Scouts haben den brennenden Ferrari gesehen.

Mehrere News-Scouts haben den brennenden Ferrari gesehen.

20min/News-Scout
Der Verkehr läuft inzwischen wieder.

Der Verkehr läuft inzwischen wieder.

20min/News-Scout
Schwarzer Rauch drang am Samstag aus einem Ferrari.

Schwarzer Rauch drang am Samstag aus einem Ferrari.

Kapo St. Gallen

Auf der A13 hat auf der Höhe von Sevelen SG in Richtung Buchs ein Sportwagen Feuer gefangen. Die Kantonspolizei St. Gallen bestätigt die Beobachtung mehrerer News-Scouts: Es handelt es sich um einen Ferrari.

Beim Brand wurde niemand verletzt, der Fahrer (31) und sein Beifahrer (31) konnten sich rechtzeitig aus dem Auto retten. Während den Löscharbeiten durch die örtliche Feuerwehr kam es vorübergehend zu Behinderungen im Verkehr, die Fahrstrecke musste aber nicht gesperrt werden. Unterdessen ist die Unfallstelle geräumt. Zur Klärung der Brandursache wurde das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St. Gallen aufgeboten. Es entstand Sachschaden von über 100'000 Franken, wie die Polizei sagt.

«So ein Modell findet man nicht mehr so schnell»

20 Minuten sprach mit dem 31-Jährigen, der am Steuer sass: «Es ging alles mega-schnell. Plötzlich sah ich im Rückspiegel ein grelles Licht.» Sofort habe er auf dem Pannenstreifen angehalten. «Mein Beifahrer und ich stiegen gleich aus. Überall war Rauch und das Auto brannte innerhalb von Minuten lichterloh.»

Der Ferrari F430 gehört einem Kollegen (30). Der 30-Jährige war an diesem Tag mit einem anderen Auto unterwegs. «Ich fuhr voraus, meine Kollegen waren mit dem Ferrari hinter mir.» Plötzlich habe er sie im Rückspiegel nicht mehr gesehen. «Sie riefen mich an und sagten, dass der Ferrari brenne.»

Wie es zum Brand kommen konnte, weiss der 30-Jährige nicht. «Das Auto war in einem Top-Zustand und wurde regelmässig gewartet.» Traurig meint er: «Das war ein ganz spezieller F430: Handgeschaltet und alles aus Carbon. So ein Modell findet man nicht mehr so schnell. Es war ein Unikat.» Der Schaden belaufe sich auf über 160’000 Franken, sagt der 30-Jährige. Er sei aber froh, dass es seinen Kollegen gut geht. «Das ist das Wichtigste.»

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