Formel-1-Feeling für Jedermann: Ferraris gigantischer Freizeitpark in der Wüste

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Formel-1-Feeling für JedermannFerraris gigantischer Freizeitpark in der Wüste

Ferrari will seinen Fans im kommenden Jahr einen besonderen Leckerbissen servieren. Dann eröffnet nämlich in der Wüste von Abu Dhabi die Ferrari-World, ein gigantischer Themenpark mit zahlreichen Attraktionen rund um die Welt der roten Rennautos.

von
pre

Mitten in der Wüste von Abu Dhabi wächst momentan der neue Freizeitpark von Ferrari. Ab 2010 - wann genau wird nicht verraten - sollen hier alle Motorsport-Fans auf ihre Kosten kommen und tiefer denn je in die Welt der Scuderia eintauchen. Unter einem riesigen roten Zeltdach, das mit 200 000 Quadratmetern ungefähr die halbe Fläche des Vatikans verdecken könnte, entstehen zahlreiche Attraktionen, die den Besucher zum Staunen bringen sollen. «Wir wollen erreichen, dass die Menschen Ferrari erleben», erklärt Andy Keeling, der Manager des Riesenprojekts.

Attraktionen und Blick hinter die Kulissen

Hauptattraktion ist der 62 Meter hohe Freefall-Tower mit echten Ferrari-Rennsitzen. Er schraubt sich durch eine Öffnung im Zeltdach ins Freie und bildet das Zentrum der Ferrari-World. Die Spitze des Turms ist auch der einzige Punkt, wo die Parkbesucher ins Schwitzen geraten können. Denn im Gegensatz zum klimatisierten Zeltbereich ist man zuoberst auf der Hauptattraktion der prallen Wüstensonne ausgesetzt.

Ausserdem kommen die Ferrari-Fans in den Genuss von zwei weiteren spektakulären «Fahrgeschäften». Auf der Hochgeschwindigkeits-Achterbahn können 16 Personen pro Fahrt in einem überlangen Formel-1-Ferrari die Beschleunigung beim Start eines Rennens hautnah miterleben. Auf der Renn-Achterbahn liefern sich zwei Ferrari-Strassenautos auf parallel verlaufenden Schienen ein Rennen, wie man es sonst nur in Filmen sieht.

Natürlich erlaubt Ferrari auch einen Blick hinter die Kulissen. Die Nachbildung der Maranello-Fabrik, eine Reise in einen Ferrari-Motor, das hauseigene Museum und die Formel-1-Fahrerlager ermöglichen es den Besuchern und Fans, die Ferrari-Welt noch besser kennen zu lernen. Schliesslich soll auch ein echter Formel-1-Simulator fürs Publikum zugänglich sein.

Kosten übernimmt Investment-Gruppe

Über die Kosten des gigantischen Projekts schweigt sich Ferrari noch aus. Sicher ist, dass die Roten die Anlage nicht selbst bezahlen. Die Scuderia tritt nur die Namensrechte ab. Das Geld soll von einer zuverlässien und als äussert liquid geltenden Investment-Gruppe kommen, die auf dem Gelände rund um die Ferrari-World noch weitere Freizeitparks und Attraktionen verwirklichen will.

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