Aktualisiert 28.07.2016 09:43

SommergerücheFertig mit dem Gestank!

Wenns stinkt in der Wohnung, ist das an sich schon unangenehm. Die häufigsten Müffelquellen und was man dagegen tun kann.

von
Meret Steiger
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So viel Abfall braucht es gar nicht, um richtig zu stinken.

So viel Abfall braucht es gar nicht, um richtig zu stinken.

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Schon der kleine Hausmüll kann bei sommerlichen Temperaturen zur olfaktorischen Bombe werden. Die einzige Lösung? Kleinere Säcke und möglichst schnell entsorgen.

Schon der kleine Hausmüll kann bei sommerlichen Temperaturen zur olfaktorischen Bombe werden. Die einzige Lösung? Kleinere Säcke und möglichst schnell entsorgen.

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Schlechte Gerüche entstehen aber nicht nur im Abfall, sondern gerne auch im Siphon.

Schlechte Gerüche entstehen aber nicht nur im Abfall, sondern gerne auch im Siphon.

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Manchmal hilft alles Lüften nichts: Es stinkt in der Wohnung, und das beeinträchtigt die Lebensqualität massiv. Jetzt gilt es, der Quelle auf die Spur zu kommen und rasch zu handeln. Sehen Sie dazu auch unsere Bildergalerie.

Abfall

Je höher die Temperaturen, desto schneller zersetzen sich Essensreste im Abfall und entwickelt schnell einen üblen Gestank. Pilze und Bakterien vermehren sich unter den feuchtwarmen Bedingungen dieser Tage rasch, und Insekten fühlen sich so richtig wohl im Abfallsack. Hier gilt: Abfallsack möglichst häufig wechseln, allenfalls auf 17-Liter-Säcke umsteigen. Und falls kein Container vorhanden ist, die Säcke mit Klebband luftdicht verschliessen, damit der Gestank drinnen und die Fliegen draussen bleiben.

Abflüsse

Wenn es aus dem Waschbecken, der Dusche oder Badewanne stinkt, liegt es häufig daran, dass der Abfluss ausgetrocknet ist, beispielsweise weil man in den Ferien war und deshalb kein Wasser geflossen ist. Folge: Der Geruchsverschluss durch das Wasser fehlt. Schnelle Abhilfe: Den Wasserhahn mal richtig kräftig aufdrehen.

Kühlschrank

Saure Milch, verfaultes Gemüse, schimmliger Käse – die Ursachen für schlechte Gerüche im Kühlschrank können ganz unterschiedlich sein. Deshalb erst mal raus mit allem Vergammelten und richtig gründlich putzen. In der Regel sollte das schon reichen. Wenn nicht, gibt man Backpulver in einem Schälchen in den Kühlschrank. Das im Backpulver enthaltene Natriumhydrogencarbonat, kurz Natron, bindet und neutralisiert üble Gerüche.

Waschmaschine

Auch aus der Waschmaschine kann es zuweilen kräftig müffeln. Die Ursache: Schmutzablagerungen, Pilze und Bakterien in der Maschine, die durch Niedrigtemperatur-Waschgänge nicht entfernt werden. Die wird man am besten los, indem man einen Kochwaschgang ohne Wäsche durchlaufen lässt. Falls es die Maschine verträgt, kann man auch einen Liter Javelwasser in die Trommel geben, bevor man den Kochwaschgang laufen lässt. Nicht vergessen: Nach jedem Waschgang den Gummi an der Trommeltür gut reinigen.

Schuhe

Heisse Sommertage bringen auch die Füsse zum Schwitzen und die Schuhe zum Stinken. Gewöhnliche Schuhdeos helfen da nicht, sie überlagern den Geruch nur und machen möglicherweise alles noch schlimmer. Besser sind Desinfektionssprays aus der Apotheke oder Drogerie, die die übelriechenden Bakterien abtöten. Damit es gar nicht erst so weit kommt: Baumwollsocken tragen und verschwitzte Schuhe immer sofort zum Auslüften nach draussen stellen. Und: Manche Schuhe, beispielsweise Sneakers, lassen sich in der Waschmaschine waschen.

Keller

Der modrige Geruch im Keller entsteht in der Regel durch zu viel Feuchtigkeit. Häufiges Lüften kann helfen – erst recht, wenn im Keller Wäsche getrocknet wird. Im Sommer ist das allerdings nicht ganz unproblematisch, weil die warme Aussenluft im kühlen Keller kondensieren und so zu noch mehr Feuchtigkeit führen kann. Falls es weiterhin müffelt und sich Schimmel an den Wänden bildet, muss der Keller langfristig saniert werden, indem beispielsweise aussen eine Sickerleitung gelegt wird. Kurzfristig hilft ein Entfeuchter.

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