Aktualisiert 25.07.2009 14:01

OppositionFestgenommene im Iran wurden gefoltert

Die iranische Opposition hat den Behörden vorgeworfen, nach den Protesten gegen die Präsidentenwahl Demonstranten und Aktivisten gefoltert zu haben.

Damit sollten Geständnisse der Festgenommenen erpresst werden, heisst es einem Schreiben, das am Samstag von Oppositionsführer Mir Hossein Mussawi, dem ehemaligen Präsidenten Mohammad Chatami und 67 weiteren prominenten Reformern an Geistliche in der Theologenstadt Kom geschickt wurde.

Die Kleriker sollten Druck auf die Regierung ausüben, damit die Festgenommenen wieder auf freien Fuss kommen, erklärten die Unterzeichner. Bei Zusammenstössen mit Sicherheitskräften während der Proteste gegen den von Mussawi in Zweifel gezogenen Wahlsieg von Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Juni wurden mindestens 20 Demonstranten getötet und hunderte festgenommen. (dapd)

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