Wegen Tatwaffe: Festnahme nach der Bluttat von Menznau
Aktualisiert

Wegen TatwaffeFestnahme nach der Bluttat von Menznau

Zwei Tage nach dem Amoklauf in einer Fabrik in Menznau LU ist am Freitagmorgen der mutmassliche Vorbesitzer der Tatwaffe festgenommen worden. Zudem wird bekannt: Viktor B* war vorbestraft.

Bei der verhafteten Person handelt es sich um den mutmasslichen Vorbesitzer der Waffe, mit der der Amokschütze auf seine Arbeitskollegen geschossen hatte. Es gehe nun darum, zu klären, wie die Waffe vom Eigentümer zum Täter gelangt ist, schreibt die Polizei in einer Mitteilung. Bei der Waffe handelt es sich um eine Pistole der Marke Sphinx, Modell AT 380. Beim Festgenommenen handelt es sich um einen 43-jährigen Mann aus dem Kanton Obwalden.

Neue Erkenntnisse hat die Polizei auch über den Täter Viktor B.*. Der 42-jährige Mann, der im Kosovo geboren wurde und 1991 in die Schweiz kam, war bereits vorbestraft. Er wurde am 13. März 1998 vom Kriminalgericht Luzern wegen Raub zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt.

Nach dem Amoklauf von Menznau

Die Obduktion der Leiche von Viktor B. hat ergeben, dass der Mann vor Ort an einer Schussverletzung verstorben ist. Er war bereits tot, als die Polizei am Tatort in Menznau eingetroffen ist. Wie es zu dieser Verletzung gekommen ist, ist Gegenstand der Untersuchung der Staatsanwaltschaft Sursee, heisst es in der Mitteilung weiter. Wichtige Einvernahmen von verletzten Opfern konnten aufgrund ihres Gesundheitszustandes noch nicht durchgeführt werden.

Gedenkfeier für die Opfer von Menznau

Fünf verletzte Opfer befinden sich weiterhin in Spitalpflege. Alle weisen gemäss Polizeimitteilung Schussverletzungen auf. Zwei der Verletzten befinden sich weiter in kritischem Zustand.

Drei Tote nach Amoklauf in Menznau

*Name der Redaktion bekannt (sda)

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