Festtagsbrücke: Das sagt die Stadt
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Festtagsbrücke: Das sagt die Stadt

Zwischen Weihnachten und Neujahr blieb Zürichs Stadtverwaltung grösstenteils geschlossen.

Dass die Zürcher ihre Behördengänge vertagen mussten, stiess bei den Politikern auf Unverständnis. Stadtrat Robert Neukomm (SP) hat gestern stellvertretend für den Stadtpräsidenten und für dessen ersten und zweiten Vize, die allesamt noch in den Ferien weilen, Stellung genommen.

Die städtischen Angestellten hätten sich nicht freiwilig auf die faule Haut gelegt, so Neukomm. «Mitte der Neunzigerjahre wurde ihnen für sechs zusätzliche Ferientage der Lohn gekürzt, und es ist ökonomisch, wenn sie diese über die Feiertage einziehen.»

Dass andere grosse städtische Verwaltungen wie etwa Winterthur, Bern oder Basel den Betrieb über die Feiertage aufrechterhielten, beeinduckt Neukomm nicht: «Zürich ist Zürich.»

(rom)

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