BP-Ölkatastrophe: Fette Rente für den Manager des Grauens
Aktualisiert

BP-ÖlkatastropheFette Rente für den Manager des Grauens

Satte 1,1 Millionen Dollar erhält der Ex-BP-Boss Tony Hayward jährlich als Altersrente. Das Gesicht der schwarzen Pest, wie er auch genannt wird, bekommt zumdem noch 1,6 Millionen
Dollar Abfindung.

Der ehemalige Chef des britischen Ölkonzerns BP, Tony Hayward, bekommt wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko für das vergangene Jahr zwar keinen Bonus. Aber seine einmalige Abfindung und seine jährliche Rente werden ihm das Leben versüssen.

Hayward ist weiterhin Mitglied im Verwaltungsrat des britisch-russischen Gemeinschaftsunternehmens TNK-BP und bekommt dafür 150 000 Dollar im Jahr. Als Abfindung erhielt er 1,6 Millionen Dollar. Ab dem Alter von 65 wird er mehr als 1,1 Millionen Dollar Rente pro Jahr bekommen. Dies geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten Bericht des Konzerns an die Aktionäre hervor.

41 Milliarden Rückstellungen

BP hatte das Jahr 2010 mit einem Verlust von 4,9 Milliarden Dollar beendet. 2009 hatte das Unternehmen noch 14 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Für die Folgen der Ölkatastrophe stellte der Konzern 40,9 Milliarden Dollar zurück.

Im April 2010 war die Plattform «Deepwater Horizon» explodiert und gesunken. Bei der Explosion kamen elf Arbeiter ums Leben, Millionen Liter Erdöl flossen ins Meer. BP-Chef Hayward verliess das Unternehmen.

(sda)

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