Fettes Brot: «Mut zur Hässlichkeit»

Aktualisiert

Fettes Brot: «Mut zur Hässlichkeit»

Die fetten Brote
sind zurück. Bei einem
Undercover-Gig stellten
die Hamburger gestern
in Zürich ihr Album
«Strom und Drang» vor.
20 Minuten traf das Trio
zum Interview.

Wieso habt ihr die Vorabtour zum neuen Album unter dem Pseudonym Bette Frost gemacht?

Björn Beton: Wir wollten den Rahmen klein halten. Die echten Fans sollten die neuen Songs als Erste hören.

Doktor Renz: Ausserdem kommt das Album ja erst nächsten März raus, da wollten wir den Hype schon mal künstlich ankurbeln (lacht).

Was macht für euch eine gute Live-Show aus?

Doktor Renz: Energieaustausch jeglicher Art. Das darf gerne auch mal ein Zungenkuss mit jemandem aus der ersten Reihe sein – oder dem Security-Typen, wenns sonst grad keinen gibt (Gelächter).

Ihr kennt keine Berührungsängste?

König Boris: Nö, wir haben Mut zur Hässlichkeit. Auf der Bühne verstehen wir uns als Unterhalter, da sind wird uns für nichts zu schade.

Manche bezeichnen euch als reine Spasstruppe.

Doktor Renz: Wer sich unsere Platten anhört, merkt, dass auch wir nicht immer nur lustig sind.

König Boris: Stimmt, du warst auch schon traurig...

Doktor Renz: Ja, das war 1987, da ist mir eine riesige Leber über die Laus gelaufen.

Marlies Seifert

Fettes Brot spielen am 28. April 2008 im Volkshaus Zürich. Im März erscheint ihr Album «Strom und Drang».

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