Feuer wütet auf dem Peloponnes
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Feuer wütet auf dem Peloponnes

Bei extremer Trockenheit und starken Winden ist ein Waldbrand nahe der südgriechischen Hafenstadt Kalamata ausser Kontrolle geraten. Zwei Menschen kamen um.

Mehrere Dörfer im südlichen Peloponnes, darunter der Ort Areopolis, mussten evakuiert werden, wie die Behörden mitteilten. In Areopolis waren den Angaben zufolge auch die beiden Toten zu beklagen.

Die Flammen wurden von Sturmböen zusätzlich angefacht. Auch am Berg Taigetos wurden drei Dörfer evakuiert. Dort unterstützten Einwohner mit ihren Gartenschläuchen die Feuerwehr. Insgesamt meldete die Feuerwehr den Ausbruch von 84 neuen Busch- und Waldbränden im von einer Hitzewelle ausgedörrten Griechenland. Bereits jetzt handelt es sich um einen der schlimmsten Sommer mit Waldbränden in Griechenland seit Jahren. Im Juni wurde der Grossraum Athen hart getroffen.

Die italienische Polizei verhörte am Freitag vier Schafhirten wegen eines tödlichen Feuers auf Sizilien. Auch in Süditalien war die Feuerwehr weiterhin im Einsatz, um Dutzende von Bränden zu bekämpfen, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Am Mittwoch hatten die Flammen eines seit Tagen lodernden Feuers ein Hotel bei Patt nahe der Hafenstadt Messina erfasst. Drei Menschen kamen ums Leben.

(dapd)

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