Feuerteufel in Zug und Wallis verhaftet
Aktualisiert

Feuerteufel in Zug und Wallis verhaftet

Die Polizei hat eine Serie von Brandstiftungen im Zug und im Wallis geklärt. Ein 24-Jähriger gestand, im Ägerital fünf Brände gelegt zu haben. Und im Wallis machte die Polizei ein Brandstifter-Trio dingfest.

Die beiden Männer und eine Frau hatten zwischen Dezember 2006 und Mitte Juni 2007 im Mittelwallis und in zwei Mehrfamilienhäusern in Martigny insgesamt sieben Brände gelegt. Fünf Brände wurden von einer 23-jährigen im Wallis wohnhaften Bernerin gelegt, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte.

Einen Brand hatte sie zusammen mit einem 40-jährigen Walliser gelegt. Im Verlauf der Ermittlungen konnte die Kantonspolizei einen weiteren Fall von Brandstiftung im Mittelwallis aufklären: Er war von einem 36-jährigen Schweizer und der 23-jährigen Bernerin gelegt worden. Bei einem der Brände hatten sich eine Bewohnerin und ein Feuerwehrmann eine Rauchvergiftung zugezogen.

Ebenfalls am Freitag teilte die Zuger Polizei mit, dass eine Serie Brände im Ägerital geklärt werden konnte. Ein am 1. August festgenommener Mann habe insgesamt fünf Brandstiftungen gestanden. Bei dem mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 24-jährigen Schweizer.

Er war am Bundesfeiertag nach einem Scheunenbrand festgenommen worden. Die Brandserie hatte aber schon 2004 begonnen. Meist handelte es sich um abgelegene leere Scheunen. Verletzt wurde niemand. Alle Brandstifter sind in Untersuchungshaft.

(sda)

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