Feuerverbot hat keine Auswirkungen auf Fleischverkauf
Aktualisiert

Feuerverbot hat keine Auswirkungen auf Fleischverkauf

Trotz absolutem Feuerverbot bleiben die Metzger und Grossverteiler nicht auf ihren Würsten und Koteletts sitzen.

Das Wetter spiele beim Fleischabsatz eine viel grössere Rolle als das ausgesprochene Verbot für Holz- und Holzkohlegrills, heisst es.

Bei der Migros hat man keinen Einbruch der Wurst- und Fleischverkäufe festgestellt, nachdem in einigen Kantonen auch das Grillieren auf Holz- und Holzkohlegrills untersagt worden war. Der Verkauf von Grillgut sei am Wochenende gleich hoch gewesen wie in den vergangenen Wochen, sagte Migros-Sprecher Nathalie Eggen.

Ähnlich tönt es auch bei Coop. Christopher Hug, Mediensprecher von Coop Zentralschweiz-Zürich sprach auf Anfrage zwar von «einem punktuellen leichten Rückgang der Wurstverkäufe», führte diesen aber nicht auf das Feuerverbot zurück. Die Schwankungen im Absatz hätten wohl mehr mit den Ferien und den unsicheren Wetterprognosen zu tun.

Keine Auswirkungen hatte das allgemeine Feuerverbots auch für die Metzgereien. Heinz Alder, Präsident des Metzgermeisterverbands Zürcher Oberland und See und Inhaber einer Metzgerei in Egg bei Zürich, sprach auf Anfrage von ganz normalen Umsätzen. Heutzutage hätten ohnehin sehr viele Leute einen Gasgrill, meinte er.

Ein allgemeines Feuerverbot, das auch die Benützung von Holz-und Holzkohlegrills umfasst, haben vor dem Wochenende die Kantone Zürich, St. Gallen, Glarus und Appenzell-Innerrhoden erlassen. St. Gallen und Appenzell-Innerrhoden haben am Montag das Grillverbot wieder aufgehoben, in Glarus sind Grills auf Balkonen und in Gärten vom Verbot ausgenommen.

(sda)

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