Waldbrandgefahr: Stadt Winterthur beschliesst kurz vor dem 1. August ein Feuerwerksverbot

Publiziert

WaldbrandgefahrStadt Winterthur beschliesst kurz vor dem 1. August ein Feuerwerksverbot

Seit dem 21. Juli gilt im Kanton Zürich ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe. Die Städte Winterthur, Zürich und weitere Gemeinden gehen aber weiter. Eine Übersicht. 

von
Daniel Krähenbühl
1 / 3
Das Feuerverbot im Kanton Zürich gilt auch am 1. August. 

Das Feuerverbot im Kanton Zürich gilt auch am 1. August. 

LAB/Tamedia
Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe werde erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen wieder aufgehoben, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe werde erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen wieder aufgehoben, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.

Tamedia/Enzo Lopardo
Weil der Kanton nur für die Wälder und die Flächen in der Nähe von Wäldern zuständig ist, beschliesst jede Zürcher Gemeinde selbst, ob sie das Feuerverbot ausweitet oder nicht.  Einzelne Gemeinden haben dieses Recht bereits wahrgenommen und die Vorgaben verschärft.

Weil der Kanton nur für die Wälder und die Flächen in der Nähe von Wäldern zuständig ist, beschliesst jede Zürcher Gemeinde selbst, ob sie das Feuerverbot ausweitet oder nicht.  Einzelne Gemeinden haben dieses Recht bereits wahrgenommen und die Vorgaben verschärft.

Tamedia

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der grossen Waldbrandgefahr hat der Kanton Zürich am 21. Juli ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe ausgesprochen. Seither ist es im Wald und bis 50 Meter vom Waldrand entfernt verboten, Feuer zu entfachen sowie brennendes oder glühendes Material – etwa Zigaretten oder Zündhölzer – wegzuwerfen. Das Verbot gilt auch für befestigte, offizielle Feuerstellen, Feuerstellen in und um Waldhütten sowie für Holzkohlefeuer und -grills. Ausgenommen sind Gas- und Elektrogrills, sofern sie mit der nötigen Sorgfalt verwendet werden. Wie der Kanton Zürich ausführt, müssen sie kippsicher und auf feuerfestem Untergrund aufgestellt werden.

Für das Entzünden von Feuerwerk – etwa Raketen oder Vulkane – und das Entfachen von Brauchtumsfeuern muss ein Mindestabstand von 200 Metern zum Waldrand eingehalten werden – auch am Nationalfeiertag.  Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe werde erst nach ergiebigen, flächendeckenden Niederschlägen wieder aufgehoben, schreibt der Kanton in einer Mitteilung am Mittwoch. Zudem können die Gemeinden das Feuerverbot auf das ganze Gemeindegebiet ausdehnen. 

Einzelne Gemeinden gehen weiter

Weil der Kanton nur für die Wälder und die Flächen in der Nähe von Wäldern zuständig ist, beschliesst jede Zürcher Gemeinde selbst, ob sie das Feuerverbot ausweitet oder nicht. Einzelne Gemeinden haben dieses Recht bereits wahrgenommen und die Vorgaben verschärft: So gilt etwa in den Gemeinden Stallikon, Niederhasli und Volken ein absolutes Feuerverbot. Neftenbach, Pfungen und Dättlikon haben ein solches am Montag beschlossen. Und auch die Städte Winterthur, Wädenswil, Uster und Opfikon haben ein generelles Feuer- und Feuerwerksverbot ausgesprochen. In den betroffenen Gemeinden darf auch in Gärten, auf Balkonen und öffentlichen Grillplätzen kein Feuer mehr entzündet werden. 

Auch die Stadt Zürich schränkt Feuer und Feuerwerk auf dem ganzen Stadtgebiet ein. Feuerwerk darf am 1. August 2022 und in der Nacht auf den 2. August nur von befestigtem, nicht brennbarem Untergrund wie Kiesplätzen und geteerten Flächen aus abgebrannt werden.   

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Deine Meinung

31 Kommentare