Feuerverbot in St. Gallen und Innerrhoden gelockert
Aktualisiert

Feuerverbot in St. Gallen und Innerrhoden gelockert

In den Kantonen St. Gallen und Appenzell Innerrhoden kann ab sofort wieder grilliert werden: Nach den Niederschlägen vom Wochenende haben die Regierungen der beiden Kantone am Montagmorgen das generelle Feuerverbot etwas gelockert.

Ab sofort ist das Benützen von Grill und Cheminée bei Häusern und auf Vorplätzen mit entsprechender Vorsicht wieder erlaubt, wie es in einem Communiqué der Innerrhoder Kantonspolizei heisst. Und Kinder in Begleitung Erwachsener dürfen am Bundesfeiertag mit einem Lampion an Umzügen teilnehmen. Den Entscheid fällte der Landammann.

Weiterhin verboten bleibt das Entfachen von Feuer im Wald und auf Wiesen; das gilt wegen der Gefahr des Funkenwurfs auch an befestigten Grillstellen im Wald und entlang von Bächen und Flüssen. Ebenfalls verboten bleibt das Abbrennen von Feuerwerk.

Feuerwerke auf Seen erlaubt

Im gleichen Umfang lockert der Kanton St. Gallen das generelle Feuerverbot, wie Christian Grünenfelder vom Amt für Feuerschutz auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte. CVP-Finanzdirektor Peter Schönenberger fällte diesen Entscheid auf Empfehlung des kantonalen Führungsstabs, der sich am Montag zu einer Sitzung getroffen hatte.

In St. Gallen wird auch das Feuerwerksverbot etwas gelockert: Bei öffentlichen Anlässen können Grossfeuerwerke, die auf dem Bodensee, Walensee oder dem Zürichsee abgefeuert werden, von der Kantonspolizei bewilligt werden, sofern das Sicherheitsdispositiv von den Fachleuten der Kantonspolizei überprüft worden ist.

Obschon es am Wochenende in Teilen der Ostschweiz geregnet hatte, bezeichnet Grünenfelder die Lage als angespannt. Innerrhoden und St. Gallen hatten vergangene Woche ein absolutes Feuer- und Feuerwerksverbot ausgesprochen. In Ausserrhoden müssen die Organisatoren von 1. August-Feuern eine Bewilligung einholen. (dapd)

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