Aktualisiert 17.02.2015 11:17

Wegen «50 Shades of Grey»Feuerwehr befreit Dutzende aus Sex-Fesseln

Die Briten haben eine Vorliebe für «50 Shades of Grey». Das bekommt jetzt auch die Feuerwehr zu spüren. Viele geraten in eine peinliche Lage.

von
nsa
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Sadomaso-Geschenke liegen im Trend. Auch wenn das Auspacken vor der ganzen Familie wohl zu peinlichem Schweigen führen dürfte. Denn: Handschellen sind noch eines der harmloseren Produkte und gehören quasi zur Grundausstattung.

Sadomaso-Geschenke liegen im Trend. Auch wenn das Auspacken vor der ganzen Familie wohl zu peinlichem Schweigen führen dürfte. Denn: Handschellen sind noch eines der harmloseren Produkte und gehören quasi zur Grundausstattung.

Genauso wie die Augenbinde.

Genauso wie die Augenbinde.

Auch Kitzeln kann zur Qual werden. Für echte Profis gibt es daher sogenannte Tickler - etwa dieser hier aus Straussenfedern.

Auch Kitzeln kann zur Qual werden. Für echte Profis gibt es daher sogenannte Tickler - etwa dieser hier aus Straussenfedern.

Nach dem Filmstart von «Fifty Shades of Grey» fürchtet die Londoner Feuerwehr einen Anstieg von Notrufen. Schon nach dem Erscheinen der Bücher seien die Einsatzkräfte vermehrt zu Menschen gerufen worden, die sich nicht aus ihren Fesseln befreien konnten.

Mit der Verfilmung dürften sich diese Vorfälle häufen, schätzte Feuerwehrsprecher Dan Brown und appellierte an Nachahmer, bei Fesselspielen mit Handschellen immer die Schlüssel griffbereit zu halten.

Jeder Einsatz kostet 420 Franken

Seit April 2013 habe die Feuerwehr 28 Menschen geholfen, die sich nicht mehr allein aus Handschellen befreien konnten, sagte Brown. Ausserdem habe sie für sieben Männer ausrücken müssen, die ihren Penis in Ringe gezwängt hatten. Den Steuerzahler koste jeder derartige Einsatz mindestens 295 Pfund (420 Franken), rechnete Brown vor.

Die Londoner Autorin E. L. James hat Millionen Exemplare ihrer Roman-Trilogie verkauft, in der Sado-Maso-Sexspiele einer Studentin mit einem jungen Milliardär geschildert werden. Kurz vor der Veröffentlichung des Films hatten bereits die Baumärkte einen Ansturm auf Kabelbinder und Klebeband verzeichnet. (nsa/sda)

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