Oberwil: Feuerwehr rettet Hund aus Abflussrohr
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OberwilFeuerwehr rettet Hund aus Abflussrohr

Hündin Wanda wollte ein Rohr erkunden – und blieb stecken. Zehn Feuerwehrmänner rückten mit Schaufeln und einem Trennschleifer an.

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mme/dag

Tierischer Alarm bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug FFZ: Am Donnerstag um 14.45 Uhr wurde sie nach Oberwil aufgeboten. Dort trafen die Einsatzkräfte auf Wanda: Die Hündin wollte ein Abflussrohr erkunden, doch sie blieb nach fünf Metern stecken und konnte sich nicht mehr selber befreien.

Die Feuerwehr begann laut einer Mitteilung, mit Schaufeln das Rohr auszubuddeln. Dann wurde mit einem Trennschleifer eine Öffnung in des Rohr geschnitten; Wanda konnte so aus ihrer misslichen Lage befreit werden.

Feuerwehr musste behutsam vorgehen

Die Befreiungsaktion dauert rund zwei Stunden, sagte Einsatzleiter Hermann Villiger. Es waren zehn Feuerwehrmänner im Einsatz. «Bevor wir loslegen konnten, musste wir uns ein Bild verschaffen, wie es dem Hund überhaupt geht.» Der Einsatz war anspruchsvoll: «Wir mussten schauen, dass der Hund immer mit genügend Frischluft versorgt werden konnte; zu diesem Zweck setzten wir einen Lüfter ein. Weiter war es wichtig, dass möglichst wenig Staub entstand.»

«Wanda ist wieder putzmunter»

In die missliche Lage kam die elfjährige Hündin, als sie in Oberwil oberhalb des Gebietes Fuchsloch von der Leine gelassen wurde. «Sie rannte um eine Ecke und sah in ein Loch», sagt Robert Bürge, der Partner der Hundebesitzerin. Nachdem Bürge sah, dass er den Hund nicht alleine befreien konnte, alarmierte er die Feuerwehr, die ihn befreite. Bürge: «Wanda ist ist wieder putzmunter. Wir und auch die Feuerwehr freuen uns über das Happy-End.»

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