Aktualisiert

Feuerwehrleute hoffen auf Regen

In Spanien sind rund 1500 Menschen vor neuen Waldbränden in Sicherheit gebracht worden. In Portugal waren mehr als 2000 Feuerwehrleute im Kampf gegen Brände im Einsatz.

In Spanien entstanden die Feuer in der Nähe von Caceres in Zentralspanien und in der Provinz Barcelona.

In einem Stadtteil von Caceres hätten am Donnerstagabend rund 1000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen, nachdem die Flammen in der Nähe 1000 Hektar Land zerstört hatten. In einem Dorf der Provinz Barcelona mussten fast 500 Menschen ihre Häuser verlassen, die von Flammen bedroht wurden.

Wieder unter Kontrolle

Nachdem die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle gebracht hatte, konnten sie in ihre Häuser zurückkehren. Das verheerende Feuer in Guadalajara in Zentralspanien, bei dem am Sonntag elf Feuerwehrmänner ums Leben kamen, war nach Angaben der Behörden ebenfalls unter Kontrolle.

Die Brände vernichteten in Spanien bislang mehr als 12 000 Hektar Wald. Das Land leidet derzeit unter der grössten Trockenheit seit 1946. Aufgrund der jüngsten Brände erwägt die spanische Regierung, das Grillen für die gesamte Sommerzeit grundsätzlich zu verbieten.

Brände wüten auch in Portugal

Auch im Nachbarland Portugal waren mehr als 2000 Feuerwehrleute im Kampf gegen Wald- und Buschbrände im Einsatz. In zentralen Landesteilen mussten fünf weitere Dörfer evakuiert werden, weil sie von Flammen bedroht wurden.

Das Feuer sei noch lange nicht unter Kontrolle, sagte der Bürgermeister der Stadt Seio im Fernsehen. Die Brände haben in Portugal bislang mehr als 38 000 Hektar Land zerstört. Sechs Feuerwehrmänner kamen bei Einsätzen ums Leben.

Im Kampf gegen die Waldbrände in Portugal hofft die Feuerwehr nun auf sinkende Temperaturen und Regen am Wochenende. (sda)

Deine Meinung