Olympia-Fake: Feuerwerk: Zu schön, um echt zu sein
Aktualisiert

Olympia-FakeFeuerwerk: Zu schön, um echt zu sein

Ein kurzer Abschnitt der Fernsehübertragung war manipuliert, wie sich jetzt herausstellte. Spektakuläre Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten «Fussabdrücken» über der Stadt seien nicht live aufgenommen, sondern per Computeranimation erzeugt worden.

842 Millionen Menschen sollen allein in China die Eröffnungszeremonie live am TV verfolgt und die Einschaltquote auf traumhafte 83,6 Prozent gehoben haben. Diese Zahlen eruierte ein Unternehmen für Medienanalysen. Als Turn-Olympiasieger Li Ning das olympische Feuer entfachte, hätten 90 Prozent aller Haushalte die Live-Übertragung des Senders CCTV gesehen.

...und wurde möglicherweise getäuscht

Nicht alles soll bei der Fernseh-Übertragung der gelungenen Feier aber mit rechten Dingen zu und her gegangen sein. Ein kurzer Abschnitt sei manipuliert gewesen, schrieb die Zeitung «Peking Shibao». Die spektakulären Bilder von mit Feuerwerksraketen erzeugten «Fussabdrücken» über der Stadt seien nicht live aufgenommen, sondern mit einer Ausnahme über ein Jahr lang mit Computeranimation vorbereitet worden. (si)

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