Aktualisiert 01.08.2006 22:21

Feuerwerksverbot: Nur die St.Galler blieben hart

Trotz feuchttrübem Wetter gab es gestern in St. Gallen keine Wiedererwägung des Feuerwerksverbots. Anders in den beiden Appenzell: Dort durfte am 1. August doch noch geböllert werden.

Nachdem es in der Nacht auf gestern erneut geregnet hatte, überdachten die Verantwortlichen der beiden Appenzell gestern Morgen die ausgesprochenen Feuer- und Feuerwerksverbote noch einmal – mit gleichlautendem Ergebnis: In Ausserrhoden wie in Innerrhoden wurden das Abbrennen von Feuerwerk und das Anzünden von 1.-August-Feuern gestern bis 24 Uhr erlaubt.

Nicht so im Kanton St. Gallen: Nachdem der Führungsstab bereits am Montag verkündet hatte, das Feuerwerksverbot sei definitiv, konnte es am Nationalfeiertag regnen, wie es wollte: «Keine Wiedererwägung», liess der Führungsstab via Kapo ausrichten.

Während sich bereits am Nachmittag einzelne St. Galler kurzerhand über das Verbot hinwegsetzten und Raketen in den wolkenverhangenen Himmel steigen liessen, war die Enttäuschung bei den Veranstaltern von Bundesfeiern gross: «Am 31. Juli haben wir es noch verstanden, aber heute ist es nur noch schade und unverständlich», sagte gestern Cornel Fürer, Mitorganisator der Bundesfeier auf dem Fünfländerblick. Umgeben von Gebieten mit Feuerwerkserlaubnis machten er und sein 5er-Team aber das Beste daraus: Frei nach dem Motto «Irgendwas muss hoch» gab es statt einem Funken eine beleuchtete Wasserfontäne.

(loo/feb)

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