Aktualisiert 21.01.2016 16:20

«Schau den Trottel an»

Feuz zeigt bei 130 km/h eine Stunt-Einlage

Was für ein «wilder Hund»: Beat Feuz macht im Training in Kitzbühel beim Zielsprung einen Grab. Der Kommentator kann es kaum fassen.

Abheben, an die Ski greifen, landen – Feuz bei seiner Akrobatik-Einlage. (Video: SRF)

Obwohl Beat Feuz nach seiner Verletzung erst gerade zurück im Skizirkus ist, hält er sich kein bisschen zurück. Als er im Training zur Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel auf der berühmten Streif Richtung Ziel rast, hat er sogar Lust auf eine Showeinlage.

Beim Zielsprung greift er kurzerhand an seine Ski – ein Grab bei fast 130 km/h. Kurz zuvor sei ihm die Idee zur Akrobatikeinlage, die sonst vor allem Snowboarder zeigen, gekommen, sagt er danach gegenüber SRF. «Dann beim Sprung in der Luft dachte ich, dass es passt – und es hat funktioniert.»

«Es war ja Training»

Der ORF-Kommentator lacht laut, nennt Feuz einen «wilden Hund» und sagt: «Schau den Trottel an. 130 und dann fällt ihm nichts anderes ein.» Der Schweizer Ski-Crack nimmts locker: «Es war ja Training, deshalb kann man solche Spässe noch machen.»

Eine Top-Zeit holte Feuz jedenfalls nicht raus: Er fuhr mit 2,54 Sekunden Rückstand ins Ziel. Immerhin bekam er die besten Stilnoten. (20 Minuten)

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