Feyenoord aus dem UEFA-Cup ausgeschlossen

Aktualisiert

Feyenoord aus dem UEFA-Cup ausgeschlossen

Die Berufungskammer der UEFA machte in zweiter Instanz Nägel mit Köpfen und schloss Feyenoord Rotterdam wegen den Ausschreitungen in Nancy aus dem UEFA- Cup aus.

In erster Instanz war der holländische Verein zu einer Busse von 200 000 Franken, die nun halbiert wurde, verurteilt worden.

Anlass für den Entscheid waren die Ausschreitungen von Feyenoord- Fans beim UEFA-Cup-Spiel am 30. November in Nancy. Das Spiel war damals für längere Zeit unterbrochen worden, während die Bereitschaftspolizei im Stadion gegen holländische Fans vorrückte. Feyenoord, in dessen Gruppe Basel letztklassiert war, hatte die Vorfälle bedauert, aber auch darauf hingewiesen, dass der Verein die französische Seite vor den gewaltbereiten Fans gewarnt hatte. In erster Instanz hatte die UEFA Feyenoord nur eine Busse auferlegt und eine zur Bewährung ausgesetzte Strafe von zwei Spielen ohne Zuschauer.

Feyenoord schloss nicht aus, das UEFA-Urteil vor dem internationalen Sportgericht CAS in Lausanne anzufechten. Wird es jedoch rechtskräftig, müssen die Rotterdamer auf die beiden Spiele gegen Tottenham Hotspur in der dritten Runde des UEFA-Cup verzichten. Wer den Platz von Feyenoord einnehmen wird, wurde von der UEFA noch nicht bekannt gegeben. Theoretisch könnte der Vierte der Gruppe E, Wisla Krakau, aufrücken. Denkbar ist auch, dass die Spurs kampflos eine Runde weiterkommen.

(si)

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