FIA-Machtwort: Formel-1-Motoren werden «eingefroren»
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FIA-Machtwort: Formel-1-Motoren werden «eingefroren»

Der Internationale Verband FIA und die Motorenhersteller haben sich nicht auf ein neues Reglement einigen können. Deshalb verordnete heute Samstag FIA-Präsident Max Mosley der Formel 1 ein dreijähriges Moratorium ab 2008.

Demnach werden die Motoren auf dem technischen Stand vom 1. Juni dieses Jahres «eingefroren».

Überdies wurde die Maximaldrehzahl auf 19 000 U/min festgelegt. Auf mehr als 20 000 kamen bisher nur Cosworth und Mercedes. Mosley gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Hersteller aus Kostengründen schon im kommenden Jahr keine weiterentwickelten Motoren mehr einsetzen.

Die in der GPMA zusammengeschlossenen Hersteller hatten vorgeschlagen, wenigstens gewisse Bestandteile der Motoren weiterentwickeln zu dürfen. Die FIA wäre zu einem Kompromiss bereit gewesen, allerdings nur unter der Bedingung, dass die Hersteller innerhalb der nächsten fünf Jahre 70 Millionen Euro in einen Fonds einzahlen, der jenen GPMA-Mitgliedern zugute kommen sollte, die künftig unabhängige Teams mit Aggregaten beliefern. Eine einvernehmliche Lösung scheiterte am Beschluss der GPMA, höchstens 40 Millionen aufzubringen.

(si)

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