Turin: Fiat Cinquecento reloaded
Aktualisiert

TurinFiat Cinquecento reloaded

50 Jahre nach dem Ur-, und acht Jahre nach der Neuversion rollt Fiat den 500er im neuen Look und digital vernetzt an den Start.

von
Thomas Borowski
Fiat Cinquecento 3.0: Rund 40 Prozent des Autos wurden überarbeitet.

Fiat Cinquecento 3.0: Rund 40 Prozent des Autos wurden überarbeitet.

Coca Cola macht es mit der Brause, Apple mit dem iPhone – und Fiat nun mit dem Cinquecento: Nichts an den Grundzutaten des Bestsellers ändern, aber immer wieder kleine Retuschen anbringen, um das Kundeninteresse hochzuhalten. Warum nicht? Solange die Rechnung aufgeht.

Evolution statt Revolution

Beim 1957 in Turin aus der Taufe gehobenen Fiat 500 jedenfalls stimmt sie. Seit die Knutschkugel 2007 neu aufgelegt wurde, hat sie sich weltweit 1,5 Millionen Mal verkauft. Und die Nachfrage ist immer noch gross. Hätten andere Autohersteller nach acht Jahren längst das Nachfolgemodell präsentiert, sehen die Italiener keinen Grund dazu, ihren Bestseller grundsätzlich neu zu bauen. Denn ganz nach dem Motto «Evolution statt Revolution» setzt Fiat auf den Feinschliff seiner Ikone.

Der ab sofort in der Schweiz erhältliche New Fiat 500 sieht deshalb auf den ersten Blick gleich aus wie sein Vorgänger, auch wenn rund 40 Prozent des Autos überarbeitet sind. Neue Lichter vorne wie hinten und etwas Chrom, fertig ist der frische Look. Cool ist dagegen das «Second Skin»-Individualisierungsprogramm für die Farbgestaltung. Auf Wunsch ist der Cinquecento auch in Zweifarbenlackierung erhältlich.

Unkonventionelle Wege

Innen gibts nebst optischen Auffrischungen endlich einen 5-Zoll-Bildschirm, auf Wunsch mit Bluetooth, DAB-Radio und USB-Anschluss. Als Motorisierung stehen zwei Zweizylinder- und ein Vierzylinder-Benziner mit 69 bis 105 PS zur Verfügung. Und auch beim Preis geht Fiat unkonventionelle Wege: Der neue 500er ist in der Basisversion mit 14 490 Franken gleich teuer wie der alte.

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