Fiat Punto zum Dritten
Aktualisiert

Fiat Punto zum Dritten

Aller guten Dinge sind drei. Bei Fiat stimmt dieses Sprichwort: Die dritte Generation des Punto überzeugt mit frischer Optik, verbesserter Ausstattung und deutlich mehr Qualität.

Der Fiat Punto bildet noch immer die Stütze im Modellprogramm des kriselnden Autokonzerns Fiat. Doch seit letztem Sommer glänzt das Erfolgsmodell, von dem bislang über fünf Millionen Exemplare verkauft wurden, mit neuer Attraktivität: Mit einer umfangreichen Modellpflege haben die Italiener ihren kleinen Bestseller wieder auf den Punkt gebracht.

Dabei gingen vor allem die verantwortlichen Designer sehr behutsam vor: Leichten optischen Retuschen an Karosserie und Innenraum stehen ein überarbeitetes Fahrwerk, neue Motoren, ein optional erhältliches Automatikgetriebe mit sequenzieller Schaltung sowie eine umfangreichere Ausstattung gegenüber. Diese Massnahmen sollen den kompakten Italiener bis zum definitiven Modellwechsel in zwei Jahren attraktiv halten.

Ziel erreicht: Die Italiener haben sich bei der Renovation auf ihre Kernkompetenz besonnen und das Erfolgsmodell in zahlreichen Punkten deutlich verbessert. Neben der umfangreichen Ausstattung, der guten Raumaufteilung, dem modernen Motor und den günstigen Preisen erfreut vor allem die Tatsache, dass auch die Verarbeitung im Rahmen der Modellpflege deutlich verbessert wurde.

Ebenso positiv machen sich die Veränderungen am Fahrwerk (längere Federwege) bemerkbar: Der Punto überrascht trotz sportlicher Abstimmung mit deutlich mehr Komfort als seine Vorgänger. In der getesteten Version mit dem 1.9-Liter-Multijet-Diesel mit 100 PS überzeugte der Punto von A bis Z – einerseits auf Grund der Fahrleistungen (0 auf 100 in 9,6 Sekunden und Spitze 185), andererseits in Bezug auf Verbrauch (rund 7 Liter) und Preisgestaltung (mit Navigation und Schiebedach Fr. 25 700.-).

Dieter Liechti

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