Fideler Rentner schmuggelte 170 Kilo Hasch
Aktualisiert

Fideler Rentner schmuggelte 170 Kilo Hasch

Ein 71-jähriger Rentner aus dem Raum Düsseldorf hat nach der Pleite seines Autohandels einer Drogenbande als Kurier gedient.

Er wurde bereits im Mai im österreichischen Fremdenverkehrsort Hinterstoder festgenommen, wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Dienstag berichtete. In seinem Gepäck seien 43 Kilogramm Cannabis gefunden worden.

Er soll nach Polizeiangaben das älteste mutmassliche Mitglied eines mehr als 130 Personen umfassenden Rauschgiftrings gewesen sein. Er habe acht bis neun Mal als Drogenkurier insgesamt 170 Kilogramm Cannabis geschmuggelt, hiess es.

Die eigentlich aus drei kooperierenden Gruppen bestehende Drogenbande soll insgesamt 800 Kilogramm Cannabis und fünf Kilogramm Kokain aus den Niederlanden und aus Serbien nach Wien geschmuggelt und in mehreren Bundesländern verkauft haben. Der Schwarzmarktwert wird auf 8,3 Millionen Euro (13,7 Millionen Franken) geschätzt. Zum Transport der in den Niederlanden beschafften Drogen wurde eigens eine Spedition gegründet und ein Sattelzug geleast. (dapd)

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