Betrieb in Belp BE: Fieber-Erkrankung bei Pferden sorgt bei Rösseler für Verunsicherung
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Betrieb in Belp BEFieber-Erkrankung bei Pferden sorgt bei Rösseler für Verunsicherung

In einem Berner Pferdebetrieb sind sechs Tiere an Fieber erkrankt, zwei mussten eingeschläfert werden. Die Aufregung in der Szene ist gross. Wahrscheinlich handelt es sich aber bloss um eine normale Grippe.

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Zwei Pferde auf einem Betrieb in Belp BE mussten eingeschläfert werden. (Symbolbild)

Zwei Pferde auf einem Betrieb in Belp BE mussten eingeschläfert werden. (Symbolbild)

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Insgesamt sechs waren an Fieber erkrankt. (Symbolbild)

Insgesamt sechs waren an Fieber erkrankt. (Symbolbild)

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Wahrscheinlich handelt es sich aber um eine normale Grippe.(Symbolbild)

Wahrscheinlich handelt es sich aber um eine normale Grippe.(Symbolbild)

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Darum gehts

  • In einer Pferdepension in Belp litten gleich sechs Tiere an Fieber; zwei mussten eingeschläfert werden.

  • Die Verunsicherung unter Rösselern ist gross.

  • Der Cheftierarzt des Nationalen Pferdezentrums in Bern (NPZ) geht von einer normalen Grippe aus.

Auf einem Betrieb in Belp sind in den letzten Tagen sechs Pferde an Fieber erkrankt. Vier von ihnen hätten einen «üblichen Verlauf mit 2 Tagen Fieber und Inappetenz» gezeigt und seien in der Zwischenzeit wieder gesund, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung des Nationalen Pferdezentrums Bern (NPZ) und der Tierklinik Schönbühl heisst. Zwei Tiere hätten jedoch eingeschläfert werden müssen.

«Dass in einem Betrieb gleich sechs Fälle auf einmal vorkommen, ist aussergewöhnlich», sagte Beat Wampfler, Cheftierarzt des Nationalen Pferdezentrums in Bern (NPZ), zur «Berner Zeitung». Das Fieber und die Tötungen hätten in der Szene zu Verunsicherung geführt: «Ich erhielt Anrufe aus Zürich und St. Gallen.»

Wampfler geht davon aus, dass die eingeschläferten Pferde Vorerkrankungen aufwiesen, die «wahrscheinlich nicht im Zusammenhang mit dem Fieber» standen. Eines werde derzeit in der Euthanasieabteilung des Tierspitals in Bern untersucht. Dass bislang keine Ursache gefunden wurde, sei ein gutes Zeichen und spreche gegen eine meldepflichtige Tierseuche, so der Tierarzt. Es handle sich wohl um eine «normale Grippe». «Der Betrieb ist seit über einer Woche fieberfrei.»

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel. 079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00

Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Tierschutz Schweiz (anonym möglich)

(sul)

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