Neuer Name für Kult-Game: Fifa heisst bald nicht mehr Fifa – EA Sports beendet Zusammenarbeit 
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Neuer Name für Kult-GameFifa heisst bald nicht mehr Fifa – EA Sports beendet Zusammenarbeit 

Schon lange gab es Gerüchte, nun bestätigt der Entwickler: Die Fussballreihe Fifa wird künftig anders heissen. EA Sports geht damit einen neuen Weg – und will viele Veränderungen bringen.

Die GC-Spieler Loosli, Arigoni und Pusic bewerten ihre Fifa-Bewertung.

20Min 

Darum gehts

  • Fifa 24 wird nicht mehr Fifa heissen. Das Videospiel wird umbenannt.

  • Die langjährige Zusammenarbeit von EA Sports mit dem Fussball-Weltverband wird beendet. 

  • Für die Fans wird sich aber nicht viel ändern. 

Die Fussballsimulationsreihe Fifa bekommt ab Herbst einen neuen Namen. Wie Entwickler Electronic Arts am Dienstag in einem Blogeintrag mitteilte, heisst das Spiel künftig «EA Sports FC». Die jahrzehntelange Kooperation mit dem Fussballweltverband wird beendet.

Alles, was die bisherigen Spiele ausgemacht habe, sei weiterhin vorhanden, heisst es in dem Blogeintrag. Man arbeite weiter mit offiziellen Lizenzpartnern aus dem Profifussball zusammen – etwa für Ligen, Spieler, Stadien und Fussballvereine. In diesem Herbst soll noch eine Version zusammen mit der Fifa erscheinen. Der Entwickler spricht vom «grössten Fifa aller Zeiten».

«Freiheit haben» 

Wie der «Spiegel» berichtet, sind Lizenzverhandlungen nicht nur am Geld gescheitert. «Es ist wichtig, dass wir die Freiheit haben, möglichst beeindruckende Erlebnisse zu erschaffen», zitiert der «Spiegel» den Markenverantwortlichen David Jackson von EA Sports. So könne man aufgrund der Lizenz etwa nicht mit Drittfirmen eigenständige Deals eingehen. Für die Entscheidung, nicht mehr mit der Fifa zusammenzuarbeiten, gebe es kein Zurück mehr.

Der Fussball-Weltverband erklärte am Abend, er wolle seine Rechte nicht mehr exklusiv an einen einzelnen Spieleentwickler vergeben. «Die kürzlich bestätigte Verlängerung mit EA Sports ist eine neue Vereinbarung, die Rechte nur für die Kategorie Fussballsimulationen gewährt und breitere Spielrechte für die Fifa und verschiedene Spieleherausgeber freigibt», hiess es.

So wären etwa Kooperationen mit Spielen wie Fortnite oder Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Erfahrungen denkbar. Der Weltverband betonte, bereits im Oktober 2021 angekündigt zu haben, dass er beabsichtige, mit einer Reihe von Partnern zusammen zu arbeiten, anstatt alle Gaming- und E-Sports-Rechte langfristig exklusiv bei einem Partner zu binden.

(dpa/fss)

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