Aktualisiert 04.02.2011 18:06

BestechungsskandalFIFA weist Beschwerden gegen Strafen ab

Die FIFA hat die Beschwerden ehemaliger Exekutivmitglieder gegen ihre vom Verband verhängten Strafen im Zusammenhang mit dem Bestechungsskandal zur Vergabe der Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zurückgewiesen.

Der prominenteste Fall ist der des früheren nigerianischen Sportministers Amos Adamu. Gegen ihn wurde ein dreijährige Sperre bestätigt. Er ist der ranghöchste FIFA-Funktionär, der je wegen Bestechung vom Verband verurteilt wurde. Auch die Beschwerde seines ehemaliger Kollegen Reynald Temarii aus Tahiti wurde am Freitag abgewiesen. Ihm wurde zur Last gelegt, die Verschwiegenheitsregeln des Verbandes gebrochen zu haben. Er wurde für ein Jahr für alle Fussball-Tätigkeiten gesperrt.

Insgesamt wurde vor dem Beschwerdeausschuss am Mittwoch und Donnerstag die Fälle von fünf Exekutivmitglieder gehört. Die Strafen von drei weiteren Beschuldigten wurden jeweils um ein Jahr gekürzt. Alle Urteile können jedoch vor dem Internationalen Sportgerichtshof angefochten werden. Der FIFA-Ethikausschuss hatte die Strafen vergangenen November ausgesprochen. (dapd)

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