WM in Südafrika: FIFA zieht Skandal-Schiris aus dem Verkehr
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WM in SüdafrikaFIFA zieht Skandal-Schiris aus dem Verkehr

Genug ist genug. Die FIFA verzichtet ab dem Viertelfinale der WM auf die Schiedsrichter, die mit krassen Fehlentscheidungen «glänzten». Zumindest auf fast alle.

von
rub

Der Fussball-Weltverband hat eine Liste von 19 Unparteiischen veröffentlicht, die für einen Einsatz in den letzten acht Spielen in Frage kommen. Nicht erwähnt wird darauf Jorge Larrionda aus Uruguay, der am Sonntag beim Spiel England gegen Deutschland das englische Tor zum 2:2 nicht gab. Auch Roberto Rosetti, der ein argentinisches Abseitstor gegen Mexiko gab, wird bei der WM nicht mehr pfeifen.

Die beiden Fehlentscheidungen führten dazu, dass sich FIFA-Präsident Sepp Blatter bei England und Mexiko entschuldigte. Auch denkt der Weltverband nun wieder über die Einführung des Videobeweises oder anderer elektronischer Mittel nach, die Aufschluss geben könnten, ob ein Ball über der Torlinie war oder nicht.

Ebenfalls nicht mehr mit von der Partie ist der Schweizer Schiedsrichter Massimo Busacca (20 Minuten Online berichtete) Er hatte Gastgeber Südafrika verärgert.

Auf der Liste zu finden ist hingegen Khalil Ibrahim Al Ghamdi aus Saudi-Arabien. Er hatte im Nati-Spiel gegen Chile Valon Behrami vom Platz gestellt. (rub/dapd)

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